Nachrichten aus Hamburgs Stadt und Bezirken / September 2007
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Nachrichten aus Hamburg, Hamburger Bezirken und Stadtteilen / Archiv November 2007

Hanse-Umweltpreis für Jugendfeuerwehr Moisburg

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat für die Renaturierung eines Baches im Landkreis Harburg die Jugendfeuerwehr Moisburg mit dem Hanse-Umweltpreis 2007 ausgezeichnet, so ein Sprecher des Nabu heute in Hamburg. Der erste Preis war mit 2500 Euro dotiert. Der mit 1000 EUro dotiere zweite Platz ging an den Betreiber einer biologischen Staudengärtnerei in Ahrensburg. Den dritten Preis und 500 Euro erhielten die Besitzer eines ehemaligen Bauernhofs in Prisdorf im Kreis Pinneberg für die Renaturierung des Anwesens. Die Preise übergab Ex-Tagesschau-Sprecherin Dagmar Berghoff.
30.11.2007

Hamburger Winterdom vom 9.11.2007 bis 9.12.2007 Hamburger Winterdom / 09.11.2007 bis 09.12.2007

Der diesjährige Winterdom auf dem Heiligengeistfeld findet vom 9. November bis 9. Dezember statt. Auf der beliebten Sonderfläche herrscht in diesem Winter eine märchenhafte Atmosphäre: Alle kleinen und großen DOM-Besucher dürfen sich auf ein Wiedersehen mit Schneewittchen, Hänsel und Gretel und Rumpelstilzchen und anderen freuen. 700 Tannenbäume verwandeln das 2.000 Quadratmeter große Areal in einen traumhaften Märchenwald, der für 31 Tage die Heimat von vielen bekannten Sagengestalten ist. "Wir stellen in diesem Jahr doppelt so viele Tannen als üblich auf, um unseren Gästen einen möglichst realistischen Eindruck zu vermitteln", so Initiator Andreas Matuschak. Jeden Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag gibt es Märchenstunden für Kinder und in den Abendstunden auch für Erwachsene. Vier Mal in der Woche gehört die Sonderfläche jeweils für eine Stunde dem Märchenerzähler. In einem 25 Quadrat-meter großen Märchenzelt wird den beliebten Geschichten von Dornröschen und König Drosselbart wieder Leben eingehaucht. Der Winterdom lädt alle Kinder an den genannten Tagen ab 16.30 Uhr zum Zuhören ins Märchenzelt ein. Auch die Erwachsenen sind herzlich Willkommen und können in den Abendstunden ab 19.30 Uhr den Erzählungen lauschen. Die Teilnahme an den Märchenstunden ist sowohl für die Kinder, als auch für die Erwachsenen kostenfrei. Das größte Volksfest des Nordens ist montags bis donnerstags von 15.00 Uhr bis 23.00 Uhr geöffnet, freitags und sonnabends von 15.00 Uhr bis 24.00 Uhr und an den Sonntagen von 14.00 Uhr bis 23.00 Uhr

Kellerbrand in Hamburg-Hamm

Heute Morgen sind in einem Mehrfamilienhaus in Hamm durch ein Feuer zwölf Menschen verletzt worden. Sechs von ihnen mussten mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Hamburger Feuerwehr teilte mit, dass der Brand in einem Kellerraum des Hauses ausbrach. Die Schadenshöhe ist bislang noch unbekannt.
26.11.2007

Drogenfahnder stellen 79 Gramm Heroin in Eppendorf sicher

Drogenfahnder der Polize Hamburg haben gestern Nachmittag vier Männer und eine Frau vorläufig festgenommen. Die Tatverdächtigen werden beschuldigt mit Rauschgift gehandelt zu haben. Die Polizei überprüften einen 44-jährigen Deutschen, bei dem ein Beutel mit 5 Gramm Heroin gefunden wurde. Befragungen durch die Rauschgiftfahnder führten die Polizei zu einer Wohnung eines 41-jährigen Griechen und seiner 37-jährigen deutschen Frau im Eppendorfer Weg. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Hamburg wurde die Wohnung durchsucht. Dort trafen die Beamten auf einen 19-jährigen Türken, einen 27-jährigen Ivorer und die beiden Wohnungsinhaber. Bei dem 19-Jährigen stellten die Polizisten drei Beutel Heroin und 615 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher. Der 27-jährige wollte dem Wohnungsinhaber gerade zwei Cracksteine verkaufen. Bei ihm wurden zudem 315 Euro vermutetes Dealgeld sichergestellt. In der Wohnung fanden die Beamten dann noch weitere 59 Gramm Heroin verpackt in 12 Beutel.
25.11.2007

Taxi-Räuberbande festgenommen

Der Polizei in Hamburg ist es gelungen eine fünfköpfige Räuberbande zu zerschlagen, die seit September mehrere Taxifahrer überfallen haben soll. Die Polizei teilte jetzt mit, dass am Mittwoch die beiden letzten Mitglieder der Bande, zwei junge Männer im Alter von 16 und 17 Jahren, gefasst worden seien. Die Ermittler hatten bereits einen 14-Jährigen und zwei 15-Jährige festgesetzt. Auf das Konto der jugendlichen Bande sollen acht Überfälle auf Taxifahrer gehen, bei denen etwa 1000 Euro, Mobiltelefone und andere technische Geräte erbeuteten.
24.11.2007

Molotowcocktail gegen Gemüsegeschäft in Hamburg-Billstedt

Am Dienstagabend hat ein bisher unbekannter Täter ein Gemüsegeschäft in einem Einkaufszentrum in der Manshardtstraße in Billstedt mit einem Molotowcocktail in Brand gesteckt. Hinweise auf eine politisch motivierte Tat gibt es bis jetzt noch nicht, so die Polizei gestern. Ein Wachmann hatte einen Mann beobachtet, wie dieser die Scheibe des Geschäftes einschlug und anschließend einen Gegenstand hineinwarf. Der Mann flüchtete und im Geschäft brach ein Feuer aus, das der Wachmann mit zwei weiteren Zeugen zu bekämpfen versuchte. Erst der Feuerwehr sei es aber dann gelungen, das Feuer endgültig zu löschen. Es entstand hoher Sachschaden. Die Hintergründe der Tat sind unbekannt. Das Landeskriminalamt ermittelt in diesem Fall.
22.11.2007

Sportempfang des Hamburger Senats 2007

Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig hat gestern im Namen des Hamburger Senats gemeinsam mit dem Präsidenten des Hamburger Sportbunds, Günter Ploß, beim jährlichen Senatsempfang sechs Personen mit der Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes ausgezeichnet. In diesem Jahr sind dies Paul Kipp, der seit 52 Jahren im Turnverein Gut Heil Billstedt wirkt, Stephanie Kogge, die seit Jahren Jugendliche in der FKK-Sportgemeinschaft Hamburg betreut, Alfred Mager, der im 40. Jahr den TSV Sasel als 1. Vorsitzender führt, Rolf-Dieter Viaccava, der seit 31 Jahren im Vorstand des SV Nettelnburg/Allermöhe tätig ist, Hans Hirning, der seit 1990 das Internationale Landesschwimmfest der Behinderten organisiert und Bernd Riedel, der seit 45 Jahren im Hummelsbütteler SV wichtige Funktionen wahrnimmt. Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank im Namen aller Hamburger für die Ausübung dieser wichtigen ehrenamtlichen Tätigkeiten, ohne die das Sportangebot unserer Stadt wesentlich geringer wäre.
21.11.2007

46-jähriger Schönheitschirurg zu Haftstrafe verurteilt

Das Hamburg Landgericht hat gestern einen Schönheitschirurgen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Dem Mann wird vorgeworfen den Tod einer Patientin als Folge einer kosmetischen Nasenoperation verschuldet zu haben. Die Richter hielten den 46-Jährigen der fahrlässigen Tötung für schuldig. Eingerechnet in die Strafe sind frühere Verurteilungen wegen vielfachen Betrugs und ärztlicher Kunstfehler. Bei der Nasenoperation in der Tagesklinik des Arztes hatte eine junge Frau im Dezember 2005 einen Herz-Kreislaufstillstand erlitten. Wenige Tage später war sie in einem Krankenhaus gestorben. Die Richter warfen dem Mediziner vor, die Probleme der Frau während der Operation nicht bemerkt zu haben.
21.11.2007

Greenpeace protestiert gegen Kohlekraftwerk in Moorburg

Gegen das vom Senat bewilligte Kohlekraftwerk-Bauvorhaben in Hamburg-Moorburg hat heute die Umweltschutzorganisation Greenpeace mit einer Plakataktion protestiert. Greenpeace-Aktivisten errichteten vor der Baustelle des umstrittenen Kraftwerks Stellwände mit Plakaten, die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Chef des Energiekonzerns Vattenfall, Lars Göran Josefsson, zeigen. Greenpeace wirft Merkel und Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) "Industriehörigkeit" vor. Die Umweltschützer halten die Kohlekraftwerke für klimaschädlich. Der Hamburger Senat hatte sich vergangene Woche mit Vattenfall auf den Bau des Kraftwerks geeinigt.
20.11.2007

Lohbrügger Ehedrama - Mann zu zehn Jahren Haft verurteilt

Das Hamburg Landgericht hat gestern einen 43-jährigen Mann aus Hamburg-Lohbrügge wegen Totschlags zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Mann hatte Ende Mai nach einem Streit in der gemeinsamen Wohnung seine Frau durch 14 Stiche mit einem Küchenmesser umgebracht. Anschließend stellte er sich der Polizei. Die Richter hielten dem Mann vor, seine Ehefrau für seine egoistischen Ziele ausgenutzt zu haben. Das hatte in der Beziehung immer wieder für Konflikte gesorgt. Das Paar hat zwei Söhne im Teenageralter.
20.11.2007

Zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag in Hamburg-Ohlsdorf

Am gestrigen Volkstrauertag ist bundesweit der Kriegstoten und der Opfer von Gewaltherrschaft gedacht worden. Auf einer zentralen Gedenkveranstaltung in Hamburg legte die Zweite Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram gestern am Vormittag auf dem Ohlsdorfer Friedhof einen Kranz nieder. Im Anschluss wurde im Hamburger Michel eine Gedenkstunde gefeiert, zu der mehr als 1000 Gäste erschienen. An beiden Veranstaltungsstätten sprachen Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram und die Erste Vizepräsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft, Barbara Duden. In seiner Funktion als Bundesratspräsident namm Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) an der Berliner Gedenkstätte Neue Wache unter den Linden an einer Kranzniederlegung teil.
19.11.2007

Elbphilharmonie - ohne optimale Bus-Anbindung Mit Abendgarderobe und Gummistiefeln in die Elbphilharmonie?

Da kommt großer Ärger auf die Stadtentwicklungsbehörde zu. Wie das Abendblatt heute meldet, scheint bei der Realisierung des neuen Konzerthauses in Hamburg nicht an eine entsprechende Verkehrsanbindung gedacht worden zu sein. Eine Behördensprecherin bezeichnet die Bus-Anbindung als "nicht optimal". Ab 2010 sollen täglich bis zu 4000 Besucher sich an der neuen Elbphilharmonie erfreuen. Diese werden zumeist mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Touristenbussen anreisen. Entsprechenden Bushaltestellen direkt an der Philharmonie sind aber nicht vorgesehen. Die derzeitige Planung sieht vier Bus-Absetzplätze am gut 200 Meter entfernten Sandtorkai vor, so die Stadtentwicklungsbehörde. Diese Strecke muss also zu Fuß zurückgelegt werden. Wie sollen alte Menschen die Philharmonie erreichen? Es könnte sein, dass bei der Kompetenzübergabe vom Bezirk zur Stadtentwicklungsbehörde das Verkehrskonzept vergessen wurde. Jan Quast (SPD) spricht von einer "Fehlplanung". Diese Kritik weist die Behörde zurück: "Vergessen wurde bei der Elbphilharmonie nichts, die Planung ist so auch im Bebauungsplan vorgesehen", so Kerstin Feddersen, Sprecherin der Stadtentwicklungsbehörde, zu der Quast-Kritik. Das angrenzende Areal am Dalmannkai sei von Anfang an als neues Wohngebiet in der HafenCity geplant gewesen. "Und daran wollte man auch nichts ändern und reduzieren", sagt die Behördensprecherin. Eine Durchfahrt von und zur Elbphilharmonie sei aus Lärmschutzgründen für Reisebusse zudem nicht vorgesehen. Feddersen: "Die Bus-Anbindung dort ist nicht optimal, der Standort der Elbphilharmonie hat eben auch Nachteile - aber seine Vorteile überwiegen deutlich." Ähnlich äußert sich der vom Senat beauftragte Projektkoordinator und Rege-Chef Hartmut Wegener: Der "große Charme dieses Weltprojekts" sei ja gerade, dass die Elbphilharmonie auf einer Kaizunge gebaut werde. Der Platz sei dort nun einmal geringer als auf einer freien Wiese, so Wegener. Für die Besucher werde zudem ein Parkhaus im Gebäude, direkte Taxi-Zufahrten sowie ein eigener Fähranleger gebaut. Die Bus-Halteplätze am Sandtorkai halte er da "für durchaus angemessen", so Wegener. Das sieht SPD-Politiker Quast anders: Schon die U4-Haltestelle Elbphilharmonie sei nicht realisiert worden. Quast: "Dies ist nun der zweite Fehler bei der Erschließung."
17.11.2007

Stromausfall in 2100 Wandsbeker Haushalten

Bei Baggerarbeiten unter der Robert-Schumann-Brücke in Hamburg-Wandsbek ist eine Stromleitung beschädigt worden. Dadurch waren gestern am Nachmittag ab cirka 16:00 Uhr an 2100 Haushalte und 315 Gewerbebetriebe ohne Elektrizität. Über diverse Teilversorger wurde nach und nach die Versorgung wieder hergestellt. Um 17:45 Uhr war laut Stromversorger Vattenfall auch der letzte Haushalt wieder an das Netz angeschlossen.
16.11.2007

Estnische Boeing 737-300 in Hamburg notgelandet

Unter Geleitschutz zweier Kampfjets der Bundeswehr ist eine Boeing 737-300 der estnischen Fluglinie Estonia Air gestern in Hamburg notgelandet. Der Hintergrund für die beiden Phantom-Kampfjets war, dass der Pilot Probleme mit dem Navigationssystem hatte. Die Kampfjets geleiteten auf Bitte des Piloten die Maschine sicher zum Hamburg Flughafen. Das Flugzeug befand sich gestern Abend von London auf dem Weg ins estländische Tallinn. Nach knapp zwei Stunden trat ein Computerfehler auf, der das Navigationssystem teilweise lahm legte. Der Pilot drosselte die Geschwindigkeit und bat die Passagiere, Ruhe zu bewahren. Zwei Kampfflieger des im niedersächsischen Wittmund stationierten Jagdgeschwaders 71 Richthofen machten sich auf den Weg und konnten die Zivilmaschine nach Hamburg geleiten. Kurz vor der Landung drehten die Phantom-Jäger ab und kehrten zu ihrem Stützpunkt zurück. Die Boeing konnte sicher in Hamburg landen.
15.11.2007

Spielhallenüberfall in Hamburg-Horn

Gestern Abend haben zwei bewaffnete Räuber eine Spielhalle in Horn überfallen. Nach Polizeiangaben hatten die beiden maskierten Männer den 50 Jahre alten Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht und die Herausgabe der Tageseinnahmen gefordert. Als das Opfer dies verweigerte, hielt ihm einer der Täter die Waffe an den Kopf. Daraufhin habe der Mann doch die Kasse geöffnet. Die Täter entkamen unerkannt mit einer Beute von ungefähr 200 Euro.
15.11.2007

Hamburg plant 100 neue Kreisel Hamburg plant 100 neue Kreisverkehre

Hamburgs Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat 150 Straßenkreuzungen untersucht. Es sollte geprüft werden, ob und wie diese durch Kreisverkehre ersetzt werden könnten. Die Standortvorschläge sind von den Bezirken, der Behörde für Inneres und den Verkehrsbetrieben an die Behörde gemacht worden. Der ADAC unterbreitete ebenfalls seine Ideen. Das Resultat: 100 Kreuzungen eignen sich für einen Umbau und sollen entsprechend ihrer Priorität umgebaut werden. Die Planungen für die nächsten 5 Jahre sind bereits so weit vorangeschritten, dass die Finanzierung bei den nächsten Haushaltsberatungen berücksichtigt werden kann. Von den 100 neuen Kreisverkehren liegen 28 im Verlauf von Hauptverkehrsstraßen und 72 im Verlauf von Bezirksstraßen. Gegenüber Ampelkreuzungen sind Kreisverkehre in der Regel deutlich kostengünstiger. Bei etwa gleich hohen Straßenbaukosten entfallen die Kosten für die Ampelanlagen und die damit verbundenen Erneuerungs- und Betriebskosten. Hamburgs Senator Axel Gedaschko dazu: "Kreisverkehre verbessern den Verkehrsfluss und die Sicherheit. Sie sind gleichzeitig eine klimafreundliche und kostengünstige Alternative zu normalen Ampelkreuzungen und tragen zur Verschönerung des Stadtbildes bei. Seit 2002 haben wir durchschnittlich zwei Kreisverkehre pro Jahr gebaut. Wir werden diese Zahl deutlich erhöhen. Die stadtweite Prüfung hat die wichtigsten Knoten identifiziert, wir können jetzt mit der Umsetzung beginnen. Schon im kommenden Jahr werden 8 Kreisverkehre realisiert.“ 14.11.2007

Hamburg erhält ESF-Mittel in Höhe von rd. 91 Millionen Euro aus Brüssel

Die Europäische Kommission in Brüssel hat das Hamburger ESF-Programm genehmigt. Die Kommission hat damit entschieden, dass die Stadt für den Förderzeitraum von 2007 bis 2013 insgesamt Mittel in Höhe von rund 91 Mio. Euro erhält. Beim ESF handelt es sich um ein struktur- und arbeitsmarktpolitisches Förderprogramm. Aus den von der Europäischen Union bereitgestellten Mitteln werden Projekte in Hamburg mit bis zu 50 Prozent gefördert. Voraussetzung für die Förderung ab 1. Januar 2008 ist allerdings ein Beschluss der Hamburgischen Bürgerschaft zur Vorfinanzierung der durch den ESF geförderten Vorhaben über den Hamburger Haushalt. Dazu Hamburgs Wirtschaftssenator Senator Gunnar Uldall: "Mit der Förderung sind wir auf einem guten Weg, neue Arbeitsplätze zu schaffen, bestehende zu sichern, den Unternehmergeist zu fördern, Arbeitslosigkeit - und hier insbesondere Langzeitarbeitslosigkeit - zu verringern, Beschäftigungsfähigkeit herzustellen und zu erhalten. Außerdem birgt das Förderprogramm große Möglichkeiten die Qualifizierung der Arbeitskräfte zu erhöhen sowie die Chancengleichheit von Männern und Frauen zu fördern."
13.11.2007

Miniatur Wunderland eröffnet "Schweizer Fläche"

Eine der größten Touristenattraktionen in der Stadt bietet von heute an noch mehr. Das Miniatur Wunderland, die größte Modellbahnanlage der Welt, wird ab heute auch die Schweiz zeigen. Seit Monaten haben die Betreiber mit ihren Mitarbeitern an der Realisierung gebastelt. Heute ist es endlich soweit. Zur Eröffnung des neuen Bereichs mit dem imposanten Matterhorn in der Größe von immerhin 5,98 Metern werden Bürgermeister Ole von Beust (CDU) und der Schweizer Botschafter Christian Blickenstorfer erwartet. Das Mini-Alpenland ist rund 250 Quadratmeter groß und erstreckt sich mit seiner Bergwelt über zwei Etagen. Die Betreiber der vor sechs Jahren eröffneten Anlage erwarten in diesem Jahr rund 900 000 Besucher.
12.11.2007

Spielhalle in Hamburg-Horn überfallen - Beute 120 Euro

Ein maskierter Jugendlicher hat gestern am Abend eine Spielhalle am Bauerberg in Horn überfallen. Er konnte bei dem Überfall 120 Euro erbeuten. Der etwa 16 bis 17 Jahre alte Täter ist zur Fahndung durch die Hamburger Polizei ausgeschrieben. Der Junge, der sein Gesicht mit einem hellblau-weiß-gestreiften Tuch verhüllt hatte, betrat die Spielhalle, sprühte der Mitarbeiterin Reizgas ins Gesicht und verlangte Geld. Weil es der Frau nicht gelang, die Kasse zu öffnen, übernahm dies der Täter selbst und flüchtete mit seiner Beute in unbekannte Richtung. Er habe eine schwarze Jacke mit Kapuze sowie ein graufarbenes T-Shirt getragen, som ein Sprecher der Polizei.
11.11.2007

Fabrikgebäude Keplerstraße/Eulenstraße unter Denkmalschutz gestellt

Als ein weiterer Zeitzeuge der Industrialisierung in Ottensen ist das Fabrik- und Werkhallenkomplex Keplerstraße/Eulenstraße als Ensembleteil unter Denkmalschutz gestellt worden. Der Komplex enstand in den Jahren 1925-26. Der zusammenhängende Häuserblock im Zentrum von Ottensen spiegelt die baugeschichtliche Entwicklung und die räumliche Ausbreitung Ottensens nach dem Fall der Zollgrenzen und der Eingemeindung des Stadtteils nach Altona wider. Das Ensemble umfasst Fabrik- und Werkhallengelände sowie Wohnhäuser und veranschaulicht mit dieser Vereinigung von Arbeiten und Wohnen auf engem Raum das damals vorherrschende soziale Gesellschaftsgefüge des Ortes.
10.11.2007

Waffen-Trage-Verbot soll noch dieses Jahr kommen

Heute wird die Änderung des Waffengesetzes im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und somit ist der Weg frei, das die Waffen-Trage-Verordnung für Hamburg-St. Pauli und am Hansaplatz in Hamburg – St. Georg voraussichtlich schon ab Mitte Dezember in Kraft treten kann. Auf Initiative des Hamburger Innensenators Udo Nagel hatte Hamburg im letzten Jahr im Bundesrat eine Änderung des Waffenrechts angeregt, die von vielen Bundesländern unterstützt wurde. Die Bundesratsinitiative war nötig, um Hamburg und den Bundesländern durch eigene Verordnungen in bestimmten Gebieten auf öffentlichen Straßen und Plätzen das Führen von Waffen, insbesondere von gefährlichen Messern, zu verbieten. Das Verbot ist nur dann möglich, wenn an den betroffenen Orten in der Vergangenheit wiederholt Gewaltdelikte begangen worden sind und auch künftig mit solchen Taten zu rechnen ist. Hamburgs Innensenator Udo Nagel dazu: "Es ist sehr erfreulich, dass wir noch in diesem Jahr das Waffen-Trage-Verbot umsetzen können. In Verbindung mit dem behördenübergreifenden Konzept >Handeln gegen Jugendgewalt< sind wir in der Bekämpfung der Gewaltkriminalität weiterhin auf einem guten Weg."
09.11.2007

Prozessauftakt zu Tänzerin-Mord

Seit gestern muss sich ein 36-jähriger Mann vor dem Hamburger Landgericht für den Mord an einer Tänzerin verantworten. Laut Staatsanwaltschaft ist die 29-jährige Frau im Juli 2006 in ihrer Wohnung von dem 36-Jährigen erdrosselt worden. Sein Verteidiger erklärte zum Prozessbeginn, dass der Mann die Tat bestreitet. Der Angeklagte kannte das Opfer, weil die Frau eine Freundin seiner Lebensgefährtin war. Am Tatort hatte die Polizei DNA-Spuren gesichert, die auf die Fährte des 36-Jährigen führten. Er wurde rund elf Monate nach der Tat festgenommen. Die Ermittler hatten nach dem Mord rund 250 Freunde und Bekannte der Tänzerin überprüft, die in einem Club auf St. Pauli arbeitete.
08.11.2007

Lohbrügger Ehedrama vor Gericht

Ein 42 Jahre alter Mann muss sich seit heute vor dem Hamburger Landgericht wegen der Tötung seiner Ehefrau verantworten. Er hatte Ende Mai seine Frau nach einem Streit in der gemeinsamen Wohnung in Lohbrügge mit einem Küchenmesser erstochen. Danach hatte er sich der Polizei gestellt. Zum Prozessauftakt schilderte der Mann vom jahrelangen Auf und Ab in der Beziehung mit seiner drei Jahre jüngeren Frau. Das Paar hat zwei Söhne im Teenageralter, die zur Tatzeit aber nicht in der Wohnung waren. Die Staatsanwaltschaft hat den 42-Jährigen wegen Totschlags angeklagt.
06.11.2007

Sommer-Universiade 2015 soll nach Hamburg

Hamburg wird sich um die Sommer-Universiade 2015 bewerben. Eine Bewerbung hat Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust jetzt beim Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband abgegeben. Dieser wird auf seiner Vollversammlung in der Hansestadt am 19. November 2007 über die deutsche Kandidatenstadt für 2015 entscheiden. Nach einer internationalen Bewerbungsphase vergibt der internationale Verband Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU) voraussichtlich im Mai 2009 die "Weltsportspiele der Studierenden". Bürgermeister von Beust dazu: "Die ganze Stadt freut sich auf dieses sportliche Großereignis: Die Fraktionen der Bürgerschaft, der Hamburger Sportbund und die Wirtschaft unterstützen unser ehrgeiziges Ziel, die Universiade an Elbe und Alster zu holen. Als deutsche Kandidatenstadt würde Hamburg für Jahre nicht nur in der Sportwelt im Mittelpunkt stehen, sondern auch für junge Akademiker und Kreative noch interessanter werden." Die Universiade in diesem Jahr in Bangkok zog mehr als 10.000 Teilnehmer und Delegationsmitglieder zu den Spielen nach Thailand.
06.11.2007

Massenschlägerei unter Indern

Gestern haben sich Inder eine Massenschlägerei vor einem Gebetszentrum der indischen Sikh-Glaubensgemeinschaft in Steilshoop geliefert. Erste polizeiliche Ermittlungen zur Ursache der Auseinandersetzung ergaben heute, dass es Spannungen zwischen den Mitgliedern der Gemeinde gegeben habe, die schließlich zur Spaltung der Gruppe führten. Drei Tatverdächtige wurden zwischenzeitlich wieder entlassen. Bei der Auseinandersetzung am Sonntag schlugen rund 70 Menschen aufeinander ein, unter anderem mit Eisenstangen und Axtstielen. Acht Männer und eine Frau wurden verletzt. Ein 24-Jähriger bedrohte einen Polizisten mit einem Messer.
05.11.2007

Mädchenbande festgenommen

Die Polizei hat drei Mädchen im Alter von 13, 14 und 16 Jahren festnehmen können. Den Mädchen wird vorgeworfen mehrfach Fenster und Türen aufgehebelt und Wertsachen gestohlen zu haben. Die Beamten ergriffen die Mädchen nach einer Tat an der Fuhlsbüttler Straße in Hamburg-Ohlsdorf. Die Bande hatte Einbruchwerkzeug bei sich. Mindestens zwei weitere Einbrüche in Bramfeld sollen auf das Konto der Mädchen gehen. Die 16-Jährige wurde einem Haftrichter überstellt, ihre jüngeren Komplizinnen wurden dem Kinder- und Jugendnotdienst zugeführt.
05.11.2007

Hamburgs Bildungs- und Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig Deutschlands größte Beachvolleyball-Halle eingeweiht

Gestern ist in Hamburg die größte Beachvolleyball-Anlage Deutschlands eingeweiht worden. Der 4,5 Millionen Euro teure Neubau steht auf dem Gelände am Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein im Sportpark Dulsberg. Die Hamburger Bäderland- Gesellschaft übernimmt mit 3,7 Millionen Euro den Hauptanteil der Kosten, die Hamburger Behörde für Bildung und Sport den Rest. "Die Sportstadt Hamburg erhält mit dem neuen BeachCenter einen neuen, wichtigen Baustein", so Hamburgs Bildungs- und Sportsenatorin Alexandra Dinges-Dierig bei der Eröffnung.
02.11.2007

Hamburger Polizei testet Selbstbalance-Roller Hamburger Polizei testet Selbstbalance-Roller

Den kompletten November wird die Hamburger Polizei die Selbstbalance-Roller der Firma SEGWAY testen. Mitarbeiter des Polizeikommissariates 14 werden die Fahrzeuge in dieser Zeit in ihren Arbeitsalltag integrieren. Der Selbstbalance-Roller ist ein einachsiges, elektrisch angetriebenes Fahrzeug, das sich und den Fahrer im Gleichgewicht hält. Es wird allein durch Verlagerung des Körpergewichts beschleunigt und gebremst. Eine Richtungsänderung erfolgt durch eine natürliche Verlagerung bzw. Drehung des Körpers entsprechend der gewünschten Richtung. Lehnt sich der Fahrer nach links, erfolgt eine Richtungsänderung nach links, lehnt sich der Fahrer nach rechts, erfolgt die entsprechende Kurskorrektur. Die eingesetzten SEGWAY Modelle können eine Höchstgeschwindigkeit von 20km/h erreichen, verfügen über eine Tragkraft von 118 kg und haben eine Reichweite von 38 km. Die Fahrzeuge werden für die Testphase mit Koffersystemen zum Mitführen von Führungs- und Einsatzmitteln ausgestattet und durch entsprechende Beklebung als Polizeifahrzeug gekennzeichnet sein. Nach dem Testlauf werden die Erfahrungen der Polizeibeamten ausgewertet und über eine mögliche Anschaffung der Geräte entschieden.
01.11.2007




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