Nachrichten aus Hamburgs Stadt und Bezirken / September 2007
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Nachrichten aus Hamburg, Hamburger Bezirken und Stadtteilen / Archiv Oktober 2007

Volksentscheid Endergebnis amtlich bestätigt Endergebnis des Hamburger Volksentscheid amtlich festgestellt

Der Hamburger Innensenator Udo Nagel (parteilos) hat gestern das amtliche Ergebnis des gescheiterten Volksentscheids für mehr Demokratie festgestellt. Danach haben 482 050 oder 39,1 Prozent der wahlberechtigten Hamburger an der Abstimmung teilgenommen. 365 133 Stimmberechtigte votierten mit Ja. Das reichte aber nicht für einen erfolgreichen Volksentscheide. Dafür hätten mindestens die Hälfte der Wahlberechtigten, also 607 468 mit Ja stimmen müssen. Die Oppositionsfraktionen SPD und GAL wollen noch einmal in der Bürgerschaft über den Volksentscheid debattieren, kündigte der SPD- Abgeordnete Andreas Dressel an.
31.10.2007

Gute Ernährung für Hamburger Schulkinder

Das Hamburger "Netzwerk Schulverpflegung" stellt auf der Internetseite www.gesundheit.hamburg.de Informationen zum Thema "Gesunde Ernährung in der Schule" vor. Das Netzwerk, das unter anderem von der Hamburger Gesundheits- und Bildungsbehörde getragen wird, versteht sich als Offensive, die die Hamburger Schulen auf ihrem Weg zu einer gesunden Schule begleiten und unterstützen sollen. Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram (CDU) zu dem neuen Projekt: "Kinder und Jugendliche, die sich gut ernähren, lernen besser und sind gesünder. Eine gesunde Schulverpflegung kann das Lernklima entscheidend verbessern." Im Internet finden Eltern, Lehrer und Schüler nun Hinweise auf Broschüren, die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und Tipps für den Betrieb von Schulkantinen.
30.10.2007

Feuer in der Aufnahmeabteilung des AK St. Georg

Bei einem Feuer in der Patientenaufnahme des Krankenhauses AK St. Georg in Hamburg haben heute sechs Klinikangestellte eine leichte Rauchvergiftung erlitten. Einer der Feuerwehrmänner verletzte sich am Fuß. 21 Patienten mussten verlegt werden. Brandursache war nach ersten Erkenntnissen der Polizei ein technischer Defekt. Rettungswagen mit neuen Patienten wurden vorerst auf andere Krankenhäuser umgeleitet. 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Sie hatten den Brand nach kurzer Zeit gelöscht..
28.10.2007

Bei tragischem Unfall tötet Frau ihren Sohn

Eine Mutter hat beim Ausräumen der Geschirrspülmaschine ihren 14-jährigen Sohn mit einem Küchenmeser tödlich verletzt. Die Polizei teilte mit, dass die Frau am Freitagabend den Geschirrspüler in ihrer Küche ausgeräumt und nach dem Jungen gerufen hatte. Als dieser nicht reagierte, habe die 43-Jährige das Ausräumen des Bestecks unterbrochen und sei unbedacht mit einem der Messer in der Hand aus der Küche gegangen. In diesem Moment rannte ersten Ermittlungen zufolge der Junge um die Ecke - direkt in das Messer hinein.
27.10.2007

Hamburg will mehr Ausbildungsplätze schaffen

Im Rahmen des Hamburger Ausbildungskonsenses hat sich der Hamburger Senat mit der Wirtschaft zusammen das Ziel gesetzt, allen Hamburger Jugendlichen, die dies wünschen, eine realistische berufliche Qualifizierungsperspektive zu eröffnen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Jugendlichen mit Migrationshintergrund und sogenannten Altbewerbern. Die Ausbildungs- und Arbeitsmarktlage der vergangenen Jahre hat insbesondere bei Altbewerbern mit problematischen Biografien dazu geführt, dass zahlreiche unter ihnen noch keinen erfolgreichen Einstieg in eine duale Berufsausbildung gefunden haben. "Ich freue mich, dass wir mit diesem Programm allen Hamburger Jugendlichen, die dies wollen, eine Chance geben können, über beauftragte Träger im Ausbildungsmarkt Fuß zu fassen. Aber auch in diesem Jahr sollen im besonderen Maße Jugendliche mit Migrationshintergrund eine faire Chance auf dem Ausbildungsmarkt bekommen. Der vom Ersten Bürgermeister erfolgreich initiierte Aktionsplan zur Integration junger Migrantinnen und Migranten wird von uns weiter tatkräftig unterstützt“, sagte Gunnar Uldall, Senator für Wirtschaft und Arbeit.
25.10.2007

Kostenlose Grippe-Impfaktion in Hamburg

Die kalten Temperaturen sind bereits in Hamburg angekommen und der Winter ist nicht mehr fern. Mit ihm kommen auch die Grippeviren in die Hansestadt. Den besten Schutz gegen die Influenza bietet eine Schutzimpfung. Deshalb findet am 31.Oktober und am 01. November 2007 in den Gesundheitsämtern Altona, Bergedorf, Eimsbüttel, Mitte, Nord und Wandsbek eine kostenlose Grippe-Impfaktion statt. In der Zeit von 15.00 bis 17.00 Uhr werden an beiden Tagen für die von der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) empfohlenen Personen kostenlose Grippeschutzimpfungen angeboten. Die STIKO empfiehlt die Schutzimpfung gegen Influenza für Menschen über 60 Jahre und chronisch Kranke. Die Empfehlung geht auch an Personen mit erhöhter Gefährdung, z.B. medizinisches Personal und Menschen, die in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr arbeiten. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Gesundheitssenatorin Birgit Schnieber-Jastram: “Eine Virusgrippe ist eine ernst zu nehmende und keinesfalls mit einem grippalen Infekt oder einer banalen Erkältung zu verwechselnden Erkrankung, die bei vielen Menschen zu gefährlichen Komplikationen und auch zum Tod führen kann – auch in Hamburg. Deshalb rufe ich alle Hamburgerinnen und Hamburger auf, für die die Empfehlung der Ständigen Impfkommission gilt: Nutzen Sie das für Sie kostenlose Impfangebot der Bezirke am 31. Oktober und 01. November. Kommen Sie der Grippe zuvor!“
25.10.2007

Werbung bringt Hamburg bis 2023 eine halbe Milliarde Euro

Die Hansestadt verdient an der Werbung an Buswartehäuschen, auf Litfaßsäulen und auf Großplakaten in Zukunft rund eine halbe Milliarde Euro. Nach einem europaweiten Wettbewerb vergab der Senat gestern die Werberechte in der Stadt an die Firmen JCDecaux Deutschland GmbH und Deutsche Städtemedien GmbH als Teil der Ströer-Gruppe. "Die letzten 15 Jahre haben wir für die Stadtwerbung 30 Millionen Euro eingenommen, in den nächsten 15 Jahren werden es 508 Millionen Euro sein", so Finanzsenator Michael Freytag (CDU). Die Verträge treten Anfang 2009 in Kraft und laufen 15 Jahre. Die Bürgerschaft muss dem Vertrag noch zustimmen.
24.10.2007

Zusätzliche Winterschlafplätze für obdachlose Menschen in Hamburg

Die kalte Jahreszeit ist bereits über Hamburg hereingebrochen. Um obdachlosen Menschen Schutz vor der Kälte, vor Ort zu beraten und in das bestehende Hilfesystem zu integrieren, stellt die Hamburger Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz ab Donnerstag, 1. November 2007, rund 200 zusätzliche Schlafplätze im Rahmen des Winternotprogramms zur Verfügung. Das Winternotprogramm 2007/2008 für obdachlose Menschen dauert bis zum 31. März 2008 und kann bei anhaltender kalter Witterung bis zum 30. April 2008 verlängert werden. Die Behörde fördert das Winternotprogramm mit ungefähr 400.000 Euro. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Sozialsenatorin Birgit Schnieber-Jastram dazu: "Auch in diesem Winter gilt: In Hamburg muss niemand auf der Straße übernachten. Mit dem Winternotprogramm stellen wir rund 200 zusätzliche Schlafplätze für Menschen zur Verfügung, die kein Zuhause haben. Ist der Bedarf größer, werden weitere Plätze angeboten, damit auch wirklich niemand in Hamburg der Gefahr des Erfrierens ausgesetzt ist. Gleichzeitig bieten wir allen Betroffenen Hilfe an, die Obdachlosigkeit zu verlassen.“
23.10.2007

Serienräuber in Geesthacht

Ein bisher unbekannter Räuber versetzt die Menschen in Geesthacht (Kreis Herzogtum Lauenburg) weiterhin in Angst und Schrecken. Ein Polizeisprecher teilte am vergangenen Freitag mit, dass bereits mindestens acht Raubüberfälle auf das Konto des mit einer silbernen Pistole bewaffneten jungen Mannes gehen. Der Unbekannte hatte zuletzt am Donnerstagabend kurz vor Geschäftsschluss gegen 22:00 Uhr einen Getränkemarkt in der Hansastraße überfallen. Dort bedrohte er einen Mitarbeiter und einen Kunden mit seiner Pistole und flüchtete dann mitsamt der Registrierkasse unter dem Arm zu Fuß.
22.10.2007

Feuerwehr rettet Kinder aus brennender Wohnung in Harburg

Die Feuerwehr hat am Freitagvormittag bei einem Wohnungsbrand vier Mädchen im Alter von fünf bis dreizehn Jahren leicht verletzt retten können. Feuerwehrbeamte retteten drei der Kinder über eine Drehleiter. Zwei weitere Mädchen konnten sich über das Treppenhaus in Sicherheit bringen. Die anderen Hausbewohner konnten ebenfalls selbständig das Haus verlassen. Die Wohnung in dem Mehrfamilienhaus stand lichterloh in Flammen, so ein Sprecher der Feuerwehr. Warum das Feuer ausbrach, war zunächst unklar. Rund 50 Feuerwehrleute waren an der Brandstelle im Einsatz. Die vier leicht verletzten Kinder wurden in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Polizeibeamte und ein Feuerwehrmann erlitten auch leichte Verletzungen.
20.10.2007

Thailändische Polizei nimmt mutmaßlichen Kinderschänder fest Thailändische Polizei nimmt mutmaßlichen Kinderschänder fest

Der weltweit gesuchte mutmaßliche Kinderschänder Christopher Paul Neil konnte gestern von der thailändischen Polizei in Korat im Nordosten Thailands festgenommen, so ein lokaler Interpol-Vertreter. Der Kanadier hatte mehr als 200 Fotos von sich ins Internet gestellt, auf denen er kleine Jungen im Alter von sechs bis zehn Jahren sexuell missbraucht. Neil werde nach Bangkok gebracht, sagte der hohe Polizeioffizier Apicart Suriboonya. Bei einer Verurteilung drohen Neil bis zu 20 Jahre Haft.
20.10.2007

Frau wird in Barmbek durch LKW getötet

Gestern Mittag ist bei einem schweren Verkehrsunfall am Winterhude Weg eine Frau ums Leben gekommen. Ein Feuerwehrsprecher teilte mit, dass die Frau die Fahrbahn überqueren wollte und dabei von einem Lastwagen erfasst wurde. Jegliche Rettungsversuche waren zwecklos, sie starb noch an der Unfallstelle. Ein Kriseninterventionsteam mit einem Notfallseelsorger musste sechs Menschen betreuen, die den Unfall mit angesehen hatten.
20.10.2007

Zeuge in Mordserie gesucht Mord an einem türkischen Obst- und Gemüsehändler im Juni 2001 - Zeuge gesucht

Am 27.06.2001 wurde der damals 31-jährige türkische Obst- und Gemüsehändler Süleyman Tasköprü von bisher unbekannten Tätern in Hamburg-Bahrenfeld erschossen. Süleyman Tasköprü war das dritte Opfer einer seit September 2000 andauernden bundesweiten Mordserie, deren Opfer acht türkische und ein griechischer Kleingewerbetreibender waren. Alle Männer wurden in ihren Geschäften mit derselben Pistole, Modell "Ceska 83", Kaliber 7,65 mm erschossen. Ermittlungen der Hamburger Polizei ergaben jetzt Hinweise auf einen wichtigen Zeugen. Das Phantombild zeigt den Mann zum Tatzeitpunkt im Jahr 2001. Er wurde zur Tatzeit in unmittelbarer Nähe des Tatortes gesehen und könnte wichtige Angaben machen. Der Mann wird wie folgt beschrieben:
- vermutlich Türke oder Südländer
- ca. 40 Jahre alt (zur Tatzeit 2001)
- 170 bis 180 cm groß
- hagere Statur
- buschige Augenbrauen
- tiefliegende Augen
- trägt meist ein weißes Oberhemd
Für Hinweise, die zur Aufklärung der gesamten Mordserie führen, ist eine Belohnung von bis zu 300.000 Euro ausgesetzt. Hinweise sind an die Polizei Hanmburg zu richten.
19.10.2007

Haus in Rissen bei Gasexplosion zerstört

Bei Erdarbeiten zum Anbau eines Einfamilienhauses wurde durch einen Bagger eine Gasleitung beschädigt. Das ausströmende Gas wurde von den Arbeitern bemerkt und sie verständigten sofort den zuständigen Gasversorger und stellten die Arbeiten ein. Die herbeigerufenen Techniker des Gasversorgers mussten aber beim Eintreffen die Explosion des Hauses mit ansehen. Keine Außenmauer des Hauses blieb erhalten. Ein Sprecher der Feuerwehr sagte, dass es ein Totalschaden sei. Das Haus könne bei der nächsten Windböe einstürzen. Glücklicherweise wurde keiner bei der Gasexplosion verletzt. Die Ursache ist noch unbekannt. Das Landeskriminalamt hat die Untersuchung des Vorfalls aufgenommen.
18.10.2007

Bauarbeiter durch Betonkugel getötet

Gestern hat sich bei Bauarbeiten in Hamburg eine Betonkugel von einem Kran gelöst und einen 34 Jahre alten Bauarbeiter getötet. Die Feuerwehr teilte mit, dass der Mann trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsversuche nicht mehr gerettet werden. Der Kranführer erlitt einen Schock. Die Unglücksursache ist zur Stunde noch ungeklärt. Die Hamburger Polizei und das Amt für Arbeitsschutz werden den Unglücksfall untersuchen, warum sich die rund 2000 Kilogramm schwere Betonkugel von der Baumaschine lösen konnte.
18.10.2007

Zwei Polizisten bei Einsatz in Barmbek verletzt

Gestern Nacht haben sich beim Einsatz gegen einen Ruhestörer in Barmbek zwei Hundeführer der Polizei verletzt. Anwohner des Hauses hatten die Polizeibeamten alarmiert. Der Mann schrie die Polizisten an, drohte mit einem Fleischerbeil und einem Messer. Als Rauch aus der Wohnung stieg, brachen die Polizisten die Wohnungstür auf. Zwei Hundeführer drangen in die brennende Wohnung ein. Bei der Festnahme wurde einer der Polizisten vom Diensthund "Jack" gebissen. Außerdem erlitten die Männer Rauchgasvergiftungen und mussten ins Krankenhaus. Der 62- jährige Ruhestörer wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
18.10.2007

Ausbau der Schwangeren- und Schwangerenkonfliktberatung

Die Beratung nach dem Schwangerschaftskonflikt- gesetz soll in Hamburg ausgebaut werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den der Senat gestern verabschiedet und der Bürgerschaft zugeleitet hat. Bislang standen zur Finanzierung der Beratungsstellen rund 1,4 Mio. Euro (2006) zur Verfügung. Dieser Betrag wird im Zuge des Haushaltsnachtrags im Sommer 2007 um über 25 Prozent auf 1,9 Mio. Euro aufgestockt werden, um die gesetzliche Neuregelung zu ermöglichen.
17.10.2007

Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin wird ab Januar zur Stiftung

Das Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNI) soll zum 01. Januar 2008 in eine Stiftung öffentlichen Rechts umgewandelt werden. Mit dieser Rechtsformänderung findet die umfassende Umstrukturierung des Instituts ihren Abschluss. Nach der Sanierung der klinischen Abteilung durch die Übertragung der Trägerschaft auf das UKE und durch Investitionen von über 20 Mio. Euro in einen Erweiterungsbau für die Forschungsabteilung am Standort Bernhard-Nocht-Straße erhält das BNI zukünftig mehr Eigenständigkeit. Seit seiner Gründung am 01.10.1900 als Institut für Schiffs- und Tropenkrankheiten ist das Bernhard-Nocht-Institut Deutschlands größtes Institut für Forschung, Lehre und Versorgung auf dem Gebiet der Tropenmedizin.
17.10.2007

Menschenkette gegen Armut in Hamburg am 17.10.2007 "Stand Up"-Aktionen gegen Armut auch in Hamburg

Beim weltweiten Aktionstag gegen Armut am Mittwoch (17. Oktober) wollen auch in Hamburg Menschen ein Zeichen setzen. Mittags wollen die Organisatoren des Aktionstages in Hamburg eine Menschenkette am Hauptbahnhof bilden. Der Treffpunkt ist um 12:00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz. Am Abend soll es eine "Stand Up and Speak Out"-Party auf dem Spielbudenplatz auf St. Pauli geben, so ein Sprecher. Die UN-Kampagne kooperiert in diesem Jahr mit der Art Of Living-Foundation, einer der größten internationalen Nicht-Regierungsorganisationen. Im vergangenen Jahr hatten sich mehr als 23 Millionen Menschen in 86 Ländern am "Stand Up" beteiligt.
16.10.2007

Angeblicher Kinderschänder identifiziert

Nach Interpol-Angaben konnte durch den weltweiten Mithilfeaufruf ein mutmaßlicher Kinderschänder identifiziert werden. Vor zehn Tagen bat die internationale Polizei weltweit um Mithilfe. Mehr als 350 Hinweise auf den Tätet trafen bei Interpol ein. Am vergangenen Donnerstag soll der Mann von einer Überwachungskamera in Bangkok gefilmt worden sein. Der Mann soll als Englischlehrer im südkoreanischen Seoul arbeiten und hatte sich in den vergangenen Jahren mehrfach an Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren vergangen. Im Internet war sein Gesicht durch eine Bildbearbeitungssoftware entstellt dargestellt worden, bis jetzt Fachleute des BKA die Bilder zurückverarbeiteten und dadurch diesen Verhandlungserfolg erst möglich machten.
16.10.2007

Finanzkontrollexperten aus Hamburgs Partnerstadt Shanghai zu Besuch

Der Präsident des Hamburger Rechnungshofs Dr. Meyer-Abich begrüßte gestern im Rahmen der Städtepartnerschaft zwischen Shanghai und Hamburg eine siebenköpfige Delegation des Shanghaier Rechnungshofs unter der Leitung von Vize-Generaldirektor Shi Tao. Die chinesische Delegation wird zu einem mehrtägigen Meinungs- und Erfahrungsaustausch in Hamburg bleiben. Mit dem Besuch der Finanzkontrollexperten vom Shanghai Municipal Audit Bureau wird die seit 1993 bestehende erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den Rechnungskontrollbehörden von Shanghai und Hamburg fortgesetzt. Im Mittelpunkt der diesjährigen Treffens steht der fachliche Austausch zu der Gestaltung und Bewertung öffentlicher Haushalte und Budgets, dem Einsatz neuer Finanzierungsinstrumente wie insbesondere der partnerschaftlichen Kooperation zwischen öffentlichen Stellen und privaten Investoren ("Public Private Partnership") sowie der Prüfungsunterstützung durch Standardisierung und Automatisierung. Für Unterhaltung der Delegation ist auch gesorgt neben der Besichtigung des Airbus-Werkes in Finkenwerder steht auch eine Stadtrundfahrt in Hamburg auf dem Programm.
16.10.2007

Hamburger Innenbehörde schiebt ausländische Straftäter konsequent ab

Im September wurden insgesamt zehn Männer aus der Strafhaft heraus in ihre Heimatländer abgeschoben. Zwei dieser Straftäter wurden nach Serbien und drei weitere in die Türkei zurückgeführt. Ferner erfolgten Abschiebungen nach Montenegro, Estland, Belgien, Algerien sowie nach Chile. Die Straftäter wurden zu mehr als 81 Jahren Haft verurteilt, was einer durchschnittlichen Verurteilung von gut acht Jahren Haft entspricht. Die entsprechenden Straftaten reichen von Bedrohung über Handel mit Betäubungsmittel bis hin zu schwerer räuberischer Erpressung. Bei dem algerischen Staatsangehörigen handelte es sich um einen gewaltbereiten Islamisten, der zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt worden war. Ein 41-jähriger Belgier wurde abgeschoben, der wegen mehrerer Straftaten zu Freiheitsstrafen von insgesamt 18 Jahren und vier Monaten Haft verurteilt worden war, u.a. wegen erpresserischem Menschenraub, Diebstahl mit Waffen und gefährlicher Körperverletzung. Zwei 29-jährige Türken wurden jeweils zu einer Haftstrafe von zwölf Jahren wegen Handels mit Betäubungsmitteln verurteilt und jetzt in die Türkei zurückgeführt.
16.10.2007

Volksentscheid gescheiter Volksentscheid zu Stärkung der direkten Demokratie in Hamburg gescheitert

Der bis zum 14. Oktober abgehaltene Volksentscheid zur Änderung der Hamburgischen Verfassung für mehr direkte Demokratie ist gescheitert. Die Initiative "Hamburg rettet den Volksentscheid – Mehr Demokratie" konnte am Sonntag nicht die notwendigen 607.468 Ja-Stimmen erlangen. Insgesamt gaben nur 492.864 wahlberechtigte Hamburger ihre Stimme ab. Gestern waren nur 92.152 Bürger in die Wahllokale gekommen, erwartet hatte man 300.000 Wähler. 400.713 Briefwahlstimmen waren beim Landeswahlleider eingegangen. Nach der Hamburger Verfassung ist ein Volksentscheid angenommen, wenn mindestens die Hälfte aller Abstimmungsberechtigten mit "Ja" stimmen und mindestens zwei Drittel der abgegebenen Stimmen den Volksentscheid unterstützen.
15.10.2007
10-jähriger Junge im Hafen schwer verletzt

Beim Anlegen eines Ausflugsdampfers im Hamburger Hafen an den Elbbrücken ist gestern ein Tau gerissen eine 10-jährigen Jungen schwer verletzt. Nach Polizeiangaben wurde der Junge am Kopf und am Oberkörper getroffen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Seine 37 Jahre alte Mutter und ein Bekannter zogen sich auch leichte Verletzungen zu. Die Ursache für den Unfall ist noch ungeklärt, so ein Polizeisprecher.
14.10.2007

Volksentscheid gescheiter Volksentscheid der Endspurt

Der Landesabstimmungsleiter Willi Beiß gab gestern zum Volksentscheid am kommenden Sonntag, 14. Oktober, folgende Tipps und Informationen. Bis gestern Mittag waren 379.160 rote Abstimmungsbriefe in den Bezirksämtern eingetroffen. Das bedeutet bisher haben sich 30,6 Prozent der Abstimmungsberechtigten am Volksentscheid beteiligt. Am Sonntag kann von 8 bis 18 Uhr in jeder der 201 Abstimmungsstellen abgestimmt werden. Das sind die Kundenzentren der Bezirksverwaltung und 180 Grundschulen in Hamburg. Mitzubringen sind, wie bei Wahlen auch, der Personalausweis oder Reisepass und der Umschlag mit den übersandten Abstimmungsunterlagen. Dann können die Mitarbeiter in der Abstimmungsstelle am schnellsten per Barcode-Lesestift die Abstimmungsberechtigung prüfen.
13.10.2007

Von Beust vertritt Bundespräsidenten Von Beust wird Köhlers Stellvertreter

Zum fünften Mal wird ein Hamburger Bürgermeister das hohe Amt innehaben. Zu seinen Aufgaben zählt auch die Repräsentation der Länder im Ausland. Die Aussicht aus dem Fenster des Amtszimmers verheißt Geschichte pur: Wenn Bürgermeister Ole von Beust als Bundesratspräsident aus seinem neuen (Zweit-)Büro in Berlin schaut, dann geht sein Blick über den Ehrenhof des Bundesratsgebäudes bis zum Potsdamer Platz - einst das pulsierende Zentrum der Hauptstadt und später jahrzehntelang Ödfläche an der innerdeutschen Grenze. Die Wahl des Bundesratspräsidenten ist heute der wichtigste Tagesordnungspunkt der 837. Bundesratssitzung. Die Berufung des Hamburger Bürgermeisters gilt als sicher, denn der Stadtstaat übernimmt turnusgemäß den Vorsitz der Länderkammer.
12.10.2007

Neuartige Herzklappe erstmals im Hamburger UKE eingesetzt

Herzchirurgen am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) haben bei einem Patienten erstmals eine neuartige Herzklappe per Katheter eingesetzt. Der 81 Jahre alte Mann hätte wegen der Verkalkung seiner Hauptschlagader konventionell nicht operiert werden können, teilte das UKE-Team mit. Bei dem Eingriff am 1. Oktober wurde die Aortenklappe ersetzt. Der Vorteil des neuen Sytems sei seine große Flexibilität, so dass es auch eine stark verkalkte Hauptschlagader passieren könne, erklärte der Direktor Klinik und Poliklinik für Herz- und Gefäßchirurgie am Universitären Herzzentrum des UKE, Prof. Hermann Reichenspurner.
12.10.2007

Amtseinführung der Präsidentin des Hanseatischen Oberlandesgerichts und des Präsidenten des Hamburgischen Verfassungsgerichts

Justizsenator Carsten Lüdemann führte gestern Erika Andreß (53) als Präsidentin des Hanseatischen Oberlandesgerichts und Gerd Harder (60) als Präsidenten des Hamburgischen Verfassungsgerichts in ihre Ämter ein. Der Hamburger Justizsenator dazu: "Es war mir eine große Ehre, mit Frau Andreß und Herrn Harder zwei herausragende Persönlichkeiten der Hamburger Justiz in ihr Amt einführen zu dürfen. Frau Andreß verbindet außerordentliche fachliche Kompetenz mit unbedingter Hingabe zu ihrem Beruf und großer Anteilnahme an den Menschen in ihrem Umfeld. Angesichts ihrer beachtlichen Laufbahn hat sie sich eine natürliche Bescheidenheit bewahrt. Herr Harder zeichnet sich durch hervorragende Fachkenntnis aus und eine große Einsatzbereichtschaft aus. Er ist in seinem Beruf von dem unbedingten Willen getragen, dem Gesetz zur Geltung zu verhelfen und dabei der Wahrheit und der Gerechtigkeit zu dienen. Ich bin mir sicher, dass Frau Andreß und Herr Harder ihr jeweiliges Amt mit dem ihnen eigenen Engagement ausfüllen werden. Beiden wünsche ich dafür viel Erfolg und alles erdenklich Gute."
11.10.2007

Grundstein für chinesisches Teehaus gelegt

Bürgermeister Ole von Beust legte gestern zusammen mit dem chinesischen Generalkonsul Ma Jinsheng, dem Vizepräsidenten des Bauherrn (Firma Shanghai Yuyuan Tourist Mart), Zhuan Shun, und dem Präsidenten des Generalübernehmers (Firma CZICC GmbH), Li Hongbao im Stadtteil Rotherbaum den Grundstein für das chinesische Teehaus. Es soll der Mittelpunkt des geplanten "Hamburg-Shanghai Europa Tourismus- und Kulturzentrums" werden. Inhalt der Zeitkapsel im Grundstein waren u.a. ein Bauplan des Gebäudes, die aktuellen Ausgaben von chinesischen und Hamburger Tageszeitungen, eine Buddhafigur und ein Euromünzset. Eie feierliche Zeremonie wurde von einem traditionellen chinesischen Löwentanz begleitet.
11.10.2007

Spielhäuser erweitern Angebot am Vormittag

Seit vielen Jahren leisten Hamburger Spielhäuser mit ihrem flexiblen Kinderbetreuungsangebot und der frühkindlichen Bildung einen wichtigen Beitrag zur offenen Kinder- und Jugendarbeit. Um den Vormittagsbetrieb der Spielhäuser verlässlicher zu gestalten und die Angebote qualitativ zu erweitern, werden nach einem Beschluss der Bürgerschaft von Ende 2006 die Angebote der Spielhäuser im Rahmen des Programms "Lebenswerte Stadt Hamburg" in den Jahren 2007 und 2008 weiter ausgebaut. Der gestern vom Senat vorgelegte Bericht stellt die einzelnen Maßnahmen und den Stand ihrer Umsetzung vor. Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram dazu: "Spielhäuser erfüllen wichtige Bildungs- und Integrationsaufgaben und sind besonders wertvoll, da sie mit ihrer niedrigschwelligen Angebotsform nicht nur Kinder, sondern auch deren Eltern erreichen. Mit dem Ausbau des Vormittagsbetriebs werden die Spielhäuser in Zukunft zu einer weiteren Förderung von Kindern und Eltern beitragen."
10.10.2007

2009 neuer Kreuzfahrtterminal für Hamburg

Der Kreuzfahrttourismus boomt weltweit und auch Hamburg profitiert überdurchschnittlich von diesem Wachstum, da die Nachfrage der Reedereien nach Liegeplätzen für Großschiffe kontinuierlich zunimmt. Die Prognosen für Hamburg als Kreuzfahrtziel sind enorm. Es wird vorhergesagt, dass die Zahl der Kreuzfahrtschiffe, die Hamburg anlaufen, von 72 in diesem Jahr auf 140 im Jahr 2010 steigen könnte. Das damit verbundene Passagieraufkommen wird sich von derzeit 113.000 auf 326.000 nahezu verdreifachen. Der Kreuzfahrtterminal in der HafenCity mit zwei Liegeplätzen wird dieses Wachstum allein nicht bewältigen können. Daher wird jetzt der ehemalige England-Fähren-Anleger im Fischereihafen zum 2. Hamburger Kreuzfahrtterminal ausgebaut. Senator Dr. Michael Freytag: "Seereisen sind der am stärksten wachsende Sektor des internationalen Tourismus. Hamburg profitiert in besonderem Maße vom Kreuzfahrtboom. Der neue Anleger schafft gesamtwirtschaftliche Anreize für Tourismus, Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel und steigert Hamburgs internationale Attraktivität. Damit ist er ein wichtiger Standortfaktor für unsere Stadt, der Arbeitsplätze und Einnahmen sichert. Allein in diesem Jahr erwartet Hamburg mehr als 90 Millionen Euro Umsätze aufgrund des Kreuzfahrtbooms." Zugleich wird das gesamte Fischereihafenareal in Altona aufgewertet, wobei die charakteristische fischgewerbliche Nutzung wegen ihrer wirtschafts- und strukturpolitischen Bedeutung erhalten bleibt. Der neue Kreuzfahrtterminal wird ein wichtiger Baustein in der anstehenden Gestaltung des Fischereihafengeländes sein. Die Bauarbeiten zum Ausbau des Liegeplatzes sollen im Frühjahr 2008 beginnen, so dass pünktlich zu Beginn der Kreuzfahrtsaison 2009 der neue Terminal zur Verfügung steht.
10.10.2007

Interpol sucht mutmaßlichen Kinderschänder Interpol sucht weltweit nach Kinderschänder

Erstmalig bittet Interpol die weltweite Öffentlichkeit um Hilfe bei der Suche nach einem mutmaßlichen Kinderschänder. Der Mann soll auf im Internet veröffentlichten Fotos bei der Vergewaltigung von sechs- bis zehnjährigen Jungen zu sehen sein. Spezialisten des Bundeskriminalamts (BKA) rekonstruierten sein Gesicht, das auf den Internetbildern unkenntlich gemacht war. Identität und Nationalität des Mannes sind aber unbekannt, weshalb die internationale Polizeibehörde sich gestern an die Öffentlichkeit wandte. "Seit Jahren zirkulieren Bilder des Mannes beim sexuellen Missbrauch von Kindern im Netz. Wir haben alle anderen Mittel ausgeschöpft, ihn zu identifizieren und vor Gericht zu bringen", so Interpol-Generalsekretär Ronald Noble. "Ohne die Hilfe der Öffentlichkeit könnte dieser Sexualstraftäter fortfahren, Kinder zu vergewaltigen und zu missbrauchen." Seine Opfer seien zwischen sechs und zehn Jahren. Interpol habe guten Grund zur Annahme, dass der Mann durch die Welt reise um Kinder auszunutzen. Sollten Sie nützliche Hinweise zur Identifizierung des Mannes haben, wenden Sie sich bitte an die Polizei oder ein Interpol-Büro in Ihrer Nähe.
09.10.2007

Sankt Petersburg und Hamburg vereinbaren engere Zusammenarbeit

Die Hamburgische Bürgerschaft und die gesetzgebende Versammlung von Sankt Petersburg werden noch enger zusammenarbeiten. Die Bürgerschaftskanzlei teilte gestern mit, dass die Parlamentspräsidenten Berndt Röder und Vadim Tulpanov anlässlich des 50. Jubiläums der Städtepartnerschaft in St. Petersburg eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten. Dabei geht es auch um einen Erfahrungsaustausch über ein pluralistisches Parteiensystem und die Tätigkeit von Nichtregierungs-Organisationen. Das Hamburger Landesparlament war mit einer 21-köpfigen Delegation auf Einladung der Partnerstadt an der Newa zu Gast.
06.10.2007

Dachstuhlbrand in Billstedt

In einem zum Teil unbewohnten Mehrfamilienhaus in Hamburg-Billstedt ist es in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Die herbei gerufene Polizei konnte ein älteres Ehepaar aus ihrer Wohnung retten und einen Tatverdächtigen festnehmen. Bei Eintreffen des ersten Streifenwagens brannte das Dach des Mehrfamilienhauses bereits auf der ganzen Breite. Den Beamten gelang es ein älteres Ehepaares im zweiten Stock des zu ermitteln. In der Wohnung der 79 und 75 Jahre alten Eheleute herrschte bereits erhebliche Hitze und der Putz platzte von der Decke. Die Polizeibeamten konnten die Eheleute aus der Wohnung retten, wobei die 75-jährige Frau in einem Rollstuhl getragen werden musste. Das Ehepaar wurde vorsorglich mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, von dort aber nach kurzer ambulanter Behandlung wieder entlassen. Während der Löscharbeiten wurden Zivilfahnder auf einen Mann aufmerksam, der sich in der Nähe des Brandortes aufhielt und sich durch verschiedene Umstände verdächtig machte. Der 21-jährige wurde vorläufig festgenommen und zu weiteren Befragungen an das Landeskriminalamt überstellt. Durch das Feuer brannte der Dachstuhl komplett aus. Die darunter liegenden Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar.
04.10.2007

Gesunkenes Binnenschiff im Billekanal gehoben

Die Feuerwehr Hamburg meldet, dass das vergangene Woche im Billekanal in Hamburg-Rothenburgsort gesunkene 80-Meter-Binnenschiff gehoben worden ist. Taucher das leckgeschlagende Schiff abgedichtet und so das Heben erst ermöglicht. Das Schiff wurde entladen und dann gehoben. Das mit 800 Tonnen Split beladene Schiff war vergangenen Donnerstag in eime Billearm auf Grund gelaufen. Der 59jährige Kapitän hatte noch versucht, das Wasser abzupumpen, aber im im Laufe der Nacht war das Binnenschiff dann gesunken. Die bei dem Unfall ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden von der Feuerwehr aufgenommen und entsorgt.
04.10.2007

Hamburg und St. Petersburg seit 50 Jahren freundschaftlich verbunden Ole von Beust zum 50-jährigen Jubiläum in St. Petersburg

Der erste Bürgermeister der Hansestadt Ole von Beust besucht vom 02. bis zum 04. Oktober 2007 Hamburgs Partnerstadt St. Petersburg. Die Städte feiern das 50jährige Bestehen ihrer intensiven und lebendigen Städtepartnerschaft. Begleitet wird von Beust von Wirtschaftssenator Gunnar Uldall, Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck, dem Bevollmächtigten Hamburgs für auswärtige Angelegenheiten, Staatsrat Reinhard Stuth und dem Staatsrat für Wissenschaft und Forschung, Dr. Roland Salchow. Zeitgleich halten sich rund 250 Hamburger und Hamburgerinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung, Kultur und privaten Organisationen an der Newa auf. Aus dem Nachbarland Schleswig-Holstein fährt die Staatssekretärin aus dem Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr, Karin Wiedemann, mit.
03.10.2007

Volksentscheid - Briefwahlstand per 02.10.2007 Bisher 227.837 Abstimmungsbriefe zum Volksentscheid eingetroffen

Bis zum 02.10.2007 sind bisher 227.837 Abstimmungsbriefe bei den Bezirksabstimmungsleitungen eingegangen. Die Summe verteilt sich auf die Bezirke wie folgt: Hamburg-Mitte 26.188 , Altona 27.771, Eimsbüttel 33.657, Hamburg-Nord 39.718, Wandsbek 64.654, Bergedorf 16.481 und Harburg 19.368 abgegebene Stimmen. Die Abstimmung läuft noch bis zum 14. Oktober 2007.
03.10.2007

Spielhalle in Hamm überfallen

Ein bislang unbekannter Täter hat gestern in den frühen Morgenstunden eine Spielhalle in Hamburg Hamm überfallen. Der maskierte Mann betrat die Spielhalle, als sich dort noch zwei Kunden und die Spielhallenaufsicht aufhielten. Während die 55-Jährige Angestellte dem Täter die Beute von 460,00 Euro in eine vom Täter mitgebrachte Tüte verstaute, hielt dieser die Kunden mit einer Schusswaffe in Schach. Im Anschluss flüchtete der Räuber in unbekannte Richtung.
02.10.2007

Beziehungsdrama mit zwei Toten in Klein Flottbek

Hamburger Polizeibeamte fanden am Samstag die Leichen einer 69jährigen Frau und ihres 71jährigen Lebensgefährten. Nach ersten Kripo-Ermittlungen habe der Mann die Frau irgendwann zwischen dem 12. und 15. September in der gemeinsamen Wohnung im Stadtteil Hamburg-Klein Flottbek mit einem Küchenmesser erstochen und dann Selbstmord begangen, so die Polizei gestern. Die Tochter der 69-Jährigen hatte die Polizei verständigt, weil sie ihre Mutter nicht erreichen konnte und einen Unglücksfall vermutete. Das Motiv für die Tat ist noch ungeklärt.
01.10.2007




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