Hamburgs Geschichte von 810 bis 1962
Karl der Große hatte schon lange geplant eine Festung an der Alster zu
erbauen, als Basis für den Kampf gegen die Heiden im Norden. Bevor er
seinen Plan in die Tat umsetzen konnte, starb er und so fiel seinem Sohn
Ludwig dem Frommen die Aufgabe zu, die Arbeit des Vaters zu vollenden.
Um 810 n. Chr. errichtete Ludwig der Fromme auf dem Geestrücken zwischen
Bille und Alster, südlich der heutigen Petrikirche, eine Fluchtburg -
die Hammaburg. Den Namen bekam die Festung, nach dem altsächsischen Wort
Ham, was so viel wie Gelände am Fluß oder Sumpfgebiet bedeutete.
Aus der Hammaburg entstand das heutige Hamburg, das Tor zur Welt. Die
Stadt ist Dreh- und Angelpunkt für Seeverladungen in Richtung West- sowie
Eastbound, also nach Mittel- und Südamerika, sowie in den Mittleren und
Fernen Osten.
Hamburgs Geschichte in Zahlen:
ca. 810 n. Chr. Bau der Hammaburg
Gegen 810 n. Chr. ließ Ludwig der Fromme auf dem Geestrücken zwischen
Bille und Alster, südlich der heutigen Petrikirche, eine Fluchtburg -
die Hammaburg errichten
1066 Der Slavenaufstand
Im Herbst des Jahres 1066 schlossen sich die Slaven zu einem Aufstand
zusammen und machten ihrem Unmut Luft. Sie brandschatzten Siedlungen in
Schleswig, Holstein und machten auch vor Hamburg nicht Halt.
1201 Der Kampf gegen die Dänen
Am 24.12.1201 stürmte Waldemar, der Bruder des Dänenkönigs, mit seinen
Truppen die Stadt Hamburg. Der Vergeltungsschlag galt Adolf III., der
zuvor Otto von Brandenburg geholfen hatte in dänisch besetzte Slawengebiete
einzufallen.
1350 Der schwarze Tod - die Pest in Hamburg
Der schwarze Tod kroch im Juni 1350 über die Stadt Hamburg. In wenigen
Monaten verschlang die Pest cirka 6000 Menschenleben. Das waren zu diesem
Zeitpunkt fast die Hälfte der Einwohner Hamburgs. Durch die Pest waren
alle sozialen Schichten und Altersgruppen betroffen.
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