Tödlicher Busunfall in Tonndorf

Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Löschfahrzeug der Feuerwehr und einem Linienbus sind gestern Nachmittag in Hamburg-Tonndorf zwei Personen tödlich verletzt und 24 Insassen der beiden Fahrzeuge zum Teil schwer verletzt worden. Es ist der schlimmste Verkehrsunfall, in den ein Bus des HVV jemals verwickelt war. Das Löschfahrzeug der Feuerwehr war auf dem Weg zu einem Einsatzort und fuhr auf der Stein-Hardenberg-Straße stadtauswärts. Der Linienbus fuhr aus einer Bushaltestelle in die Stein-Hardenberg-Straße ein. Dabei kollidierten die beiden Fahrzeuge. Der Gelenkbus wurde mehr als 15 Meter über die Bundesstraße 75 geschoben und kam erst in einem Vorgarten zum Stehen. Das Dach und die Seite wurden eingedrückt, die Fenster zerstört.

Die Fahrgäste hatten keine Gelegenheit zu reagieren, sie wurden durch den Bus geschleudert. Eine 62-jährige Frau und ein 78-jähriger Mann wurden so schwer verletzt, dass sie ihren Verletzungen am Unfallort erlagen. Insgesamt 24 Personen, darunter alle fünf Besatzungsmitglieder des Feuerwehrfahrzeuges wurden verletzt. Zwei Schwerverletzte wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht, ein schwer verletzter fünfjähriger Junge wurde mit einem Rettungshubschrauber ins UKE geflogen. Dort kämpften die Ärzte um sein Überleben. Am Abend wurde mitgeteilt, dass das Kind nicht mehr in Lebensgefahr schwebt. Wie es zu diesem furchtbaren Unfall kam muss jetzt geklärt werden.
07.07.2011