Hamburger Sportverein trifft wieder auf schweizer Mannschaft
Nachdem die Hamburger im gestrigen UEFA-Cup-Spiel gegen den schweizer Vertreter FC Basel den Gruppensieg
perfekt machen konnten, dürfen die Hamburger sich jetzt nochmals auf Besuch aus der Schweiz freuen. In der
heutigen Auslosung wurde dem HSV der FC Zürich als Gegner im UEFA-Cup-Sechzehntelfinale
zugelost. Die Hamburger müssen zunächst am 13/14. Februar 2008 nach Zürich. Das Rückspiel findet dann in der
heimischen HSH-Nordbank-Arena am 21.02.2008 statt.
21.12.2007
HSV - Gruppensieg in der UEFA-Cup-Gruppenphase
Mit einem 1:1 Unentschieden verabschiedeten die Profis des Hamburger Sportvereins gestern Abend ihre Fans
und gehen nach 28 Pflichtspielen jetzt bis Anfang Januar in den verdienten Weihnachtsurlaub. Der HSV dominierte
von der ersten Spielminute den FC Basel vor rund 48.000 Zuschauern. Bei eisigen Temperaturen wurde den HSV-Anfängern
bereits wenige Sekunden nach Anpfiff warm. Kapitän Rafael van der Vaart schlug einen Freistoß scharf in die Mitte
und Nigel de Jong prüfte den schweizer Torwart mit einem Kopfball, der jedoch pariert werden konnte. Den Nachschuss
schob Bastain Reinhardt nur wenige Zentimeter am Tor vorbei. Die sehr tief stehenden Schweizer hätten in Halbzeit
eins gut und gerne 2:0 oder 3:0 hinten liegen können. Aber wie in den letzten Bundesligaspielen fehlte den Hamburgern
das Glück im Abschluss. Auch nach Wiederanpfiff versuchte der FC Basel nicht wirklich zum Erfolg kommen
zu wollen und wurden dann noch durch eine Rot-Gelbe-Karte gegen Zanni in der 49. Minute geschwächt. Vincent Kompany konnte
sich gut in der Mitte durchsetzen und konnte nur durch ein Foul gebremst werden. Die HSV-Fans freuten sich, aber es kam
dann unverhofft anders. Die dezimierten Schweizer spielten jetzt mit Nadelstichen gefährlicher in die Spitze und durch
eine Unachtsamkeit der Hamburger Hintermannschaft stand es aus heiterem Himmel 0:1 (58. Minute - Ergic) für den FC Basel. Die mitgereisten Fans aus
der Schweiz feierten in der HSH-Nordbank-Arena während die Stimmung der Hamburger Fans gen Gefrierpunkt neigte.
Erst die Einwechslung von Romeo Castelen brachte das erhoffte Aufbäumen der Hamburger gegen eine mögliche erste
Niederlage im UEFA-Cup. Mit seinem ersten Ballkontakt konnte er sich auf rechts durchsetzen und seine scharf
geschlagende Hereingabe konnte der unermüdlich kämpfenden Ivica Olic in der 79. Spielminute zum verdienten 1:1
verwerten. Damit war die Tabellenführung in Gruppe D gesichert und die Hamburger dürfen sich auf Gegner wie Zenit St.
Petersburg, FC Aberdeen, AEK Athen, FC Zürich, Bolton Wanderers, RSC Anderlecht oder Galatasaray Istanbul im
Sechzehntelfinale freuen.
21.12.2007
HSV trifft zum Jahresende auf den FC Basel
Heute um 20:45 Uhr geht es für den Hamburger Sportverein um Tabellenplatz eins in der UEFA-Cup-Gruppenphase.
Bereits ein Unentschieden gegen die Schweizer würde den Schützlingen von Trainer Huub Stevens ausreichen,
um bei der morgigen Auslosung gesetzt zu sein. Der mögliche Gegner wäre im Falle eines Gruppensieges ein
Drittplatzierter der Gruppenphase. Zudem hätte man im entscheidenden Rückspiel des Sechzehntelfinals
Heimrecht und könnte in der HSH-Nordbank-Arena gegebenenfalls als klar für den Einzug in das Achtelfinale
des UEFA-Cups machen. Bei eisigen Temperaturen in Hamburg werden die Hamburger aber noch einmal alles geben
müssen, um den FC Basel hinter sich zu belassen.
20.12.2007
Zum Abschluß ein 1:1 in Karlsruhe
Mit einem glücklichen Punktgewinn bei Aufsteiger Karlsruher SC geht der Hamburger Sportverein
in die Winterpause der Fußballbundesliga. Durch den "Last-Minute-Punktgewinn" stehen die Hamburger hinter Herbstmeister
FC Bayern München und der Werder aus Bremen auf Platz drei der Bundesligatabelle. Die erste Hälfte hatten
die Hamburger den Gegner gut im Griff, konnten aber die sich bietenden Chancen nicht in Tore ummünzen.
Es waren dann die Karlsruher die durch Christian Timm in der 46. Minute in Führung schoss. Größte Möglichkeiten
ließen die Hamburger aus und erst in der Nachspielzeit gelang dem HSV durch Ivica Olic der verdiente Ausgleich.
Trainer Huub Stevens zeigte sich aber trotzdem unzufrieden mit seiner Mannschaft: "Es war eine Kopie von unserem letzten Spiel gegen Cottbus, nur hatte der KSC mehr Spielanteile. Wenn man die Chancen nicht nutzt, muss man froh sein, wenn man in letzter Minute das Tor macht und einen Punkt mitnimmt."
In die Winterferien können die Kicker vom HSV aber noch nicht. Am kommenden Donnerstag folgt in der HSH-Nordbank-Arena das Entscheidungsspiel
um den ersten Platz in der UEFA-Cup-Gruppenphase gegen den FC Basel. Den Hamburgern reicht bereits ein Unentschieden um als Tabellenerster in
das Sechszehntelfinale einzuziehen.
16.12.2007
Van der Vaart in der Winterpause nach Italien?
Juventus Turin soll jetzt auch in den "Kampf" um HSV-Star Rafael van der Vaart eingetreten sein. Aus Juve-nahen Kreisen ist
zu hören, dass sich der italienische Rekordmeister bereits vor einem Monat mit van der Vaarts Berater Sören Lerby getroffen
haben soll. Der HSV würde natürlich einen Ersatz benötigen. Dieser soll eventuell auch gleich aus Turin kommen. Der
Lösung zum möglichen Transferabschluss van der Vaarts ist laut "Gazzetta dello Sport" Juves argentinischer
Mittelfeldspieler Sergio Almiron. Der HSV soll an dem Spielmacher, der vor der Saison für neun Millionen Euro von
Empoli nach Turin gewechselt war, interessiert sein. Der Argentinier konnte sich im zentralen Mittelfeld der Turiner
nicht durchsetzen und ist hinter den Stammkräften Cristiano Zanetti und Antonio Nocerino sowie dem Portugiesen Tiago
nur vierte Wahl. Van der Vaart würde sehr gut in Juves Anforderungsprofil passen. Mit Ausnahme von Mauro Camoranesi,
der aufgrund einer Muskelzerrung bis Anfang Februar ausfällt, hat Trainer Claudio Ranieri keinen technisch so
starken Mann wie den Niederländer in seinen Reihen. Van der Vaart hatte in einem Interview erklärt, dass er vom Turiner
Interesse weiß und der HSV wohl auch gesprächstbereit wäre. Es hängt wohl alles von der Ablösesumme und einer möglichen
Verpflichtung von Sergio Almiron ab.
14.12.2007
HSV gewinnt auch in Zagreb
Ein fußballerischer Leckerbissen mit vielen Torraumszenen und Kampf bis zum letzten war es sicher nicht, was die beiden
Mannschaften von Dinamo Zagreb und dem HSV gestern in der kroatischen Hauptstadt ablieferten. Die Hausherren hätten
das Spiel machen müssen, weil nur ein Sieg ein sicheres Weiterkommen ins Sechzehntelfinale gesichtert hätte. Es
war die Hamburger, die die Partie von der ersten Minute bestimmten und zu keiner Zeit das Heft aus der Hand gaben.
So kamen auch Hamburger in der 18. Spielminute zur ersten Torchance des Spiels. David Jarolim traf
aber leider nur die Querlatte des etwas weit vor dem Tor stehenenden Georg Koch (früher Duisburg). Erst kurz vor
der Halbzeit schien es etwas brenzlig für den HSV zu werden. Durch eine Fehlentscheidung, des ansonsten guten
schottischen Schiedsrichters, kamen die Kroaten zu einer aussichtsreichen Freistoßposition. Frank Rost konnte den
Schuß aber ohne größere Mühe sicher unter sich begraben. Die Zuschauer und Experten erwarteten für die zweite Halbzeit
nun eigentlich ein größeres Aufbäumen des Teams aus Zagreb, aber die Spieler schienen viel zu großen Respekt vor
der Hamburger Mannschaft gehabt zu haben. Die kroatische Mannschaft kam zu keiner größeren Tormöglichkeit in der
zweiten Hälfte und so spielten die Hamburger die Partie sehr souverän und gelassen und kamen in der Schlußphase
noch zu guten Möglichkeiten. Nigel de Jong traf in der 87. Minute zum 0:1. Wieder einmal hatte sich Rafael van der Vaart
als Vorbereiter gezeigt. Einen scharf hereingegebenen Freistoß konnte de Jong über die Torlinie drücken. Damit war
das Spiel und das Weiterkommen gesichert. In der 91. Minute tankte sich Guy Demel auf der rechten Seite in den
Strafraum und wurde an der Grundlinie von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte der zwischenzeitlich
eingewechselte Pjotr Trochowski sicher zum 0:2 Entstand. Am 20. Dezember kommt es nun zum Endspiel um den
Gruppensieg. Die Hamburger empfangen dann den FC Basel. Ein Unentschieden reicht den Hamburgern bereits um als
Tabellenerster die Gruppenphase abzuschließen.
06.12.2007
HSV verliert Nordderby
Der Hamburger Sportverein hat das Nordderby gegen den Dauerrivalen Werder Bremen mit 2:1
verloren. Die Hamburger waren 43 Stunden nach dem UEFA-Cup-Spiel gegen Stade Rennes in der
ersten Halbzeit überhaupt nicht ins Spiel gekommen. Die Hausherren aus Bremen dominierten
die Hamburger und konnten sich fünf sehr gute Tormöglichkeiten erarbeiten. Die Hamburger kamen nur auf zwei Chancen. Der ehemalige Hamburger Boubacar Sanogo war es dann der die stürmischen Bremer mit 1:0 in der 15. Spielminute in Führung brachte. Nach dem Spiel erklärte der Angreiter "Das war ein perfekte Tag und ein ganz besonderes Tor für mich" Sanongo konnte beim HSV nie wirklich Fuß fassen, gilt bei Werder indes als treffsicherer Torgarant und hat bereits sein siebtes Bundesliga-Tor erzielen können. Auf Hamburger Seite traf auch ein Torgarant zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Als Werders Torhüter Christian Vander ein Abwehrversuch völlig missglückte, nahm van der Vaart den Ball gekonnt an und lupfte ihn sehenswert ins leer stehende Werder-Tor zum 1:1 (61. Spielminute). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Hamburger auch den Kampf aufgenommen und ware sogar etwas mehr am Drücker. Leider kam drei Minuten später der K.O.-Schlag. Werder's Finne Petri Pasanen schlug aus dem rechten Halbfeld eine Flanke, diese fälschte leider Vincent Kompany so unglücklich ab, dass der Ball sich als Bogenlampe in den Winkel senkte. Durch den Heimsieg konnte sich Werder Bremen auf den ersten Tabellenplatz verbessern, diese aber eventuell nur für einen Tag. Sollte der FC Bayern München heute gegen Bielefeld gewinnen, wären die Bayern wieder Tabellenführer. Die Hamburger steht noch immer auf Platz drei mit drei Punkten Vorsprung auf Bayer Leverkusen, die souverän bei Hertha BSC mit 3:0 gewinnen konnten.
02.12.2007