Kurzarbeit im Hamburger Tesa-Werk
Das zum Konsumgüter-Hersteller Beiersdorf gehörende tesa-Werk in Hamburg hat Kurzarbeit eingeführt. 420 Mitarbeiter seien von der Maßnahme betroffen. Die sehr schwache
Nachfrage aus der Industrie habe den Schritt notwendig gemacht, so eine Unternehmenssprecherin heute in Hamburg. Im Hauptgeschäftsbereich, dem Kosmetiksegment, das
rund 85 Prozent des Beiersdorf-Umsatzes ausmacht, soll keine Kurzarbeit geplant sein.
23.01.2009
Beiersdorf ist erste Hamburger Firma im DAX30
Die Deutsche Börsen AG hat gestern entschieden, dass die Hamburger Firma Beiersdorf in den Aktienindex DAX aufgenommen wird. Neben Beiersdorf wird noch ein weiteres Unternehmen aus Norddeutschland, die Salzgitter AG in den höchsten deutschen Aktienindex aufsteigen.
Beiersdorf's Vortandsvorsitzender Thomas-B. Quaas hat die Aufnahme in den deutschen Leitindex DAX als wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens bezeichnet. Als eines der 30 führenden börsennotierten Unternehmen könne das Management das Geschäft auf den internationalen Märkten nun noch besser positionieren als zuvor. Deutschlands größtes Kosmetikunternehmen soll sich auch in den kommenden Jahren besser als der Gesamtmarkt entwickeln. Gerade dank der starken Marken (z.B. Nivea) werde sich Beiersdorf auch im Jahr 2009 auf den internationalen Märkten gut behaupten können, so Quaas weiter.
04.12.2008
HSH-Nordbank erhält Zusage Liquiditätsgarantien
Vertreter des Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (SoFFin) und der HSH Nordbank haben sich gestern auf staatliche Liquiditätsgarantien in Höhe von bis zu 30 Milliarden Euro geeinigt. Die Bank, an der Hamburg und Schleswig-Holstein Mehrheitsbeteiligungen haben, war im Zuge der Finanzkrise in Schieflage geraten. Der neue Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher begrüßte die Einigung, die die Bank stärke und genügend Flexibilität schaffe, das Geschäft der Bank weiterzuentwickeln. Die Anteilseigner wollen zudem für eine angemessene Eigenkapitalausstattung der HSH-Nordbank sorgen.
22.11.2008
HSH-Nordbank-Chef Hans Berger tritt zurück
HSH Nordbank Vorstandsvorsitzender, Hans Berger, hat gestern seinen Rücktritt erklärt. Als Begründung wurde angegeben, dass die Eigentümer der Bank unzufrieden mit dem Krisenmanagement waren. Die Landesbank hatte letzte Woche
angekündigt, staatliche Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. "Der Vorstand hat Intensität und Dauer der Krise sowie die dadurch zu Tage getretenen Risiken für die Ertragslage der Bank in diesem Ausmaß
nicht vorhergesehen", begründete Berger seien Schritt am Montag in einer Mitteilung. Eine Sprecherin der Landesbank teilte mit, dass Hans Berger mit seinem Rücktritt die Verantwortung für den
enttäuschenden Geschäftsverlauf der Bank übernehme. Die Stadt Hamburg hält nach Unternehmensangaben 30,41 Prozent, außerdem sind das Bundesland Schleswig-Holstein, Sparkassen und private Investoren
an der Bank beteiligt.
11.11.2008
Jahresbericht 2007 des Hamburger Landeslabor
Im Jahr 2007 hat Institut für Hygiene und Umwelt (HU) der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz 670.000 Laboranalysen und Begutachtungen, Stellungnahmen, Beratungen und
Impfungen vorgenommen. Der gestern vom Hygieneinstitut und Gesundheits- und Verbraucherschutzsenator Dietrich Wersich vorgestellte Jahresbericht des Hamburger Landeslabors gab unter anderem Auschluß darüber, dass
von den rund 24.000 untersuchten Lebensmittelproben jede achte Probe (12 Prozent) beanstandet werden musste, weil sie nicht den lebensmittelrechtlichen Anforderungen entsprach. Akut gesundheitsgefährdend
waren nur 34 Proben (0,14 Prozent). Das Institut für Hygiene und Umwelt ist nicht nur für die Analytik und Begutachtung von Fleisch und Fisch, Obst und Gemüse zuständig. Senator Wersich dazu: "Sowohl bei
planbaren Programmen wie der vorgeschriebenen jährlichen Untersuchung von Zigaretten und Tabakwaren als auch bei ungewöhnlichen Ereignissen wie Vogelgrippe oder Schiffsunfälle sorgen die Wissenschaftler
des HU mit ihren Teams zuverlässig, kompetent und engagiert für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher in Hamburg. Durch die steigenden Importuntersuchungen bei den Lebensmitteln und den Einsatz
in Umweltprojekten der Europäischen Union geht ihr Verantwortungsbereich aber auch weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus. Selbst wenn das Institut nur eine von mehreren Säulen im Verbraucherschutz
ist, haben auch die hier erbrachten Leistungen dazu beigetragen, dass unsere Stadt erstmalig Platz 1 im bundesweiten Ranking des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zum Verbraucherschutz belegt."
17.10.2008
Hamburger Lösung für Traditionsreederei Hapag-Lloyd
Jetzt ist es amtlich: Die Reederei Hapag-Lloyd wird nach elfjähriger Zugehörigkeit zum TUI-Konzern in Hannover wieder ein eigenständiges Unternehmen. Der Hauptsitz wird auch wieder in Hamburg sein.
Ein Konsortium "Albert Ballin" von Hamburgern, die der Logistik-Unternehmer Klaus-Michael Kühne (Kühne + Nagel) um sich versammelt hatte, hat jetzt eine Zusage von TUI zwei Drittel der Anteile für
1,4 Milliarden Euro übernehmen zu können. Ferner übernimmt man zugleich auch rund 1,4 Milliarden Euro der Gesamtschulden des Unternehmens, die sich auf rund 2,3 Milliarden Euro belaufen. Damit konnte
man den Mitbieter NOL aus Singapur ausstechen. Hamburgs Wirtschaft und Politik sowie auch die Mitarbeiter von Hapag-Lloyd hatten in den letzten Monaten für eine "Hamburger Lösung" gekämpft. So war die
Freude bei Hamburg Bürgermeister Ole von Beust groß: "Ich freue mich, dass wir mit unserer wirtschaftspolitischen Linie richtig lagen. Wir sollten aber jetzt nicht überheblich oder euphorisch sein,
sondern uns mit den Beschäftigten von Hapag-Lloyd freuen" und "Mein Dank gilt allen Beteiligten, die die Hamburger Lösung ermöglicht haben." Auch TUI-Chef Michael Frenzel begrüßte die Entscheidung: "Es
freut mich, dass es jetzt zu einer Lösung kommt, die sich die Mehrheit der Mitarbeiter gewünscht hat." TUI-Aufsichtsrats-Vize Jan Kahmann kommentierte: "Der Kampf der Beschäftigten hat sich gelohnt."
13.10.2008
TUI entscheidet über Zukunft von Hapag-Lloyd
Am gestrigen Freitag ist bekannt geworden, dass das Staatsunternehmen Neptune Orient Lines (NOL) aus Singapur aus dem Bieterverfahren um die Hamburger TUI-Tochter, die Reedereei Hapag-Lloyd, ausgestiegen ist. Ohne Begründung haben die Singapurianer ihr Kaufgebot zurückgezogen. Damit sollte der Weg frei sein, für das Hamburger Bieterkonsortium "Albert Ballin", in dem sich Hamburger Unternehmer und Firmen der Hansestadt Hamburg zusammengeschlossen haben. Morgen soll der TUI-Aufsichstrat über das Kaufangebot der Hamburger entscheiden. Aus gut informierten Firmenkreisen wird davon ausgegangen, dass man das Angebot aus Hamburg annehmen wird. Der Wert der weltweit fünftgrößten Linienreederei wird auf rund 3,5 bis 4,0 Milliarden Euro geschätzt. Das Gebot aus Hamburg soll über dem aus Singapur gelegen haben.
11.10.2008
Vattenfall erreicht Etappensieg gegen Senat
Im Streit über den Bau eines Kohlekraftwerks in Hamburg-Moorburg mit der Hansestadt Hamburg hat der Stromkonzern Vattenfall einen ersten, wichtigen Teilerfolg erzielt. Das Hanseatische Oberverwaltungsgericht hat die von Vattenfall geplante Einrichtung einer Fischtreppe als Ausgleichsmaßnahme für den umstrittenen Kraftwerksbau anerkannt. Das Gericht stellt sich damit gegen die Argumentation der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, die die Fischtreppe nicht als Ausgleich gelten lassen wollte.
26.08.2008
Hotel Atlantic ohne Sterne
Das Kempinski-Hotel Atlantic am Neuen Jungfernstieg direkt an der Hamburger Außenalster hat keine Sterne mehr. Es prangt zwar noch das Messingschild mit den fünf goldenen Sternen und dem Zusatz Superior, vergeben durch den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), am Eingang - aber diese Klassifizierung gilt nicht mehr: "Die ist abgelaufen, wir werden diese erst nach Ende der Renovierung neu beantragen und dann sicherlich auch wieder mit fünf Sternen bewertet werden", sagt Hoteldirektor Sebastian Heinemann. Bevor die grundlegende Modernisierung des Hauses nicht abgeschlossen sei, mache eine neue Klassifizierung keinen Sinn: "Wir haben zum Beispiel momentan keine Audio-Lautsprecher in den Bädern, das ist ein neues Kriterium für Fünf-Sterne-Häuser." Damit das Atlantic zum 100. Geburtstag im kommenden Jahr in neuem Glanz erstrahlt, soll im Februar mit der umfassenden Modernisierung begonnen werden. "Die Zimmer samt Bäder werden neu gestaltet und die Technik komplett erneuert", so der Hoteldirektor weiter. Zudem soll der zum Hotel gehörende Trakt an der Ecke Alstertwiete in Kürze abgerissen und neu gebaut werden.
25.08.2008
Hertie-Insolvenz bedroht 400 Arbeitsplätze in Hamburg
Durch die Insolvenz der Hertie GmbH droht auch in Hamburg ungefähr 400 Beschäftigten die Arbeitslosigkeit. Das Unternehmen unterhält Filialen in Bramfeld, Barmbek, Langenhorn und Eppendorf.
Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko hat ein erstes Strategietreffen zwischen Arbeitsagentur, Wirtschaftsbehörde, ver.di, dem Hamburger Einzel- handelsverband und dem Verband der Mittel- und
Großbetriebe des Einzelhandels in Hamburg e.V., anberaumt. Am kommenden Montag, 11. August 2008 wollen sich die Vertreter der Verbände, Behörden und der Gewerkschaft treffen, um gemeinsam mögliche
Lösungsansätze zu entwickeln. Im Vordergrund steht das Bestreben den betroffenen Mitarbeitern so schnell wie möglich Perspektiven aufzuzeigen. Wirtschaftssenator Axel Gedaschko dazu:
"Wir werden dort unterstützen, wo es uns möglich ist. Deshalb holen wir in einem ersten Schritt alle wichtigen Akteure an einen Tisch und versuchen gemeinsam einen Weg zu finden. Unser Ziel muss
es sein, die leistungsfähigen Mitarbeiter übergangslos an andere Stellen zu vermitteln." An der Gesprächsrunde werden teilnehmen: Rolf Steil, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Hamburg,
Ulrich Meinecke, ver.di-Fachbereihsleiter Einzelhandel, Ulf Kalkmann, Geschäftsführer der Fachverbände des Hamburger Einzelhandels e.V., Heinrich Grüter, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands
BAG Hamburg, Bernhard Proksch, Amtsleiter Arbeitsmarkt in der Behörde für Wirtschaft und Arbeit.
08.08.2008
Hamburger Einzelhandel mit gutem Sommerschlussverkauf
Der diesjährige Sommerschlussverkauf ist für den Hamburger Einzelhandel zufriedenstellend verlaufen. "Wir haben noch die Kurve gekriegt", so Ulf Kalkmann vom Hamburger Einzelhandelsverband. Wegen des warmen Wetters sah es zunächst nicht nach einem guten Verkauf aus, die letzten Tage hätten dann aber doch noch den Umschwung gebracht. "Die Lager sind zu 90 Prozent geleert." Die verbleibenden Waren würden wohl kommende Woche durch weitere Schnäppchen unters Volk gebracht werden. Die Umsätze lagen in etwa auf Vorjahresniveau, vielleicht wegen der hohen Abschläge etwas darunter. Das sei aber in Ordnung. "Es ging nicht um Rendite, es ging um Lagerräumung", so Kalkmann weiter.
02.08.2008
Senat hält an Schutz der Nichtraucher vor Passivrauchen in Gaststätten fest
Heute hat das Bundesverfassungsgericht die Rauchverbote in Baden-Württemberg und Berlin teilweise für verfassungswidrig erklärt. Das Gericht folgte damit den Beschwerden zweier Kneipenwirte
aus Berlin und Tübingen und eines Discothekenbetreibers aus Heilbronn. Da auch Hamburg eine ähnliche Vorschrift hat, ist der Senat jetzt gezwungen das Urteil des Verfassungsgerichts
zu prüfen und die eigenen Vorschriften gegebenenfalls nachzubessern. Die Reaktion auf die Entscheidung von Hamburg Gesundheitssenator Dietrich Wersich: "Rauchen macht krank. Der Schutz der
Nichtraucher vor den Gefahren des Passivrauchens ist wichtig und notwendig. Dies wird auch durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestätigt, wonach der Schutz der Bevölkerung vor
Gesundheitsgefahren - wozu der Gesetzgeber auch das Passivrauchen zählen darf - ein überragend wichtiges Gemeinschaftsgut ist. Wir werden das heutige Urteil genau prüfen um zu sehen, inwieweit
Änderungen im Hamburgischen Passivraucherschutzgesetz notwendig sind. Dabei wollen wir auch die Abstimmung mit anderen Bundesländern suchen. Im Endeffekt muss die Bürgerschaft als Gesetzgeber über
etwaige Neuregelungen beschließen. Hierfür hat das Bundesverfassungsgericht einen Zeitraum bis zum 31. Dezember 2009 eingeräumt."
30.07.2008
Airbus liefert A380 erstmalig in Hamburg aus
Heute ist in Hamburg erstmalig ein Airbus A380 ausgeliefert worden. Das Hamburger Airbus-Werk hat das doppelstöckige Flugzeug heute die arabische Airline Emirates übergeben. Der erste Linienflug
der Maschine soll bereits in vier Tagen von Dubai nach New York starten. Die Fluglinie ist neben Singapore Airlines die zweite Airline, die bereits A380 Flugzeuge in Empfang nehmen konnten.
Emirates hat 58 von bisher fest georderten 198 Exemplaren des weltweit größten Passagierflugzeugs bestellt. Die Arbeitsteilung bei Airbus zwischen Hamburg und Toulouse sieht vor, dass Kunden aus
Europa und dem Nahen Osten die A380 in Hamburg abholen. Der Stückpreis liegt bei knapp 210 Millionen Euro. Zur Feier strömten auch hunderte Airbus-Mitarbeiter ins Auslieferungszentrum.
28.07.2008
Verstorbener Joachim Herz stiftet eine Milliarde Euro
Der am 31. Mai 2008 in den USA tödlich verunglückte Hamburger Unternehmer Joachim Herz hat zusammen mit seiner Frau Petra in seinem Testament die Errichtung einer privaten Stiftung verfügt. Die Stiftung ist die Alleinerbin seines gesament Vermögens von über einer Milliarde Euro. Nach seinem Wunsch soll Bildung, Wissenschaft- und Forschung in den Bereichen der Volks- und Betriebswirtschaft, der Rechtswissenschaft, der Medizin, der Chemie, der Physik und der Biologie gefördert werden. Auch die Förderung von Lehreinrichtungen und Schülern im Rahmen der allgemeinen Schulbildung ist vorgesehen. Die Joachim Herz Stiftung ist die tausendeinhundertste in Hamburg errichtete Stiftung. Bürgermeister Ole von Beust war sehr erfreut, dass die Tradition Hamburger Stiftungen weitergeführt wird: "Ich freue mich sehr, dass die Joachim Herz Stiftung ihren Sitz in Hamburg findet. Die außergewöhnlich großherzige Stiftung von Joachim Herz setzt die lange und große Hamburger Stiftungstradition fort. Ihre Wirkung wird weit über die Grenzen Hamburgs hinausstrahlen und das Tor zur Welt für Menschen in Bildung und Forschung weiter öffnen."
25.07.2008
Tourismus treibt Hamburger Wirtschaft an
Die vom Senat in Auftrag gegebene Studie "Wirtschaftsfaktor Tourismus in der Metropolregion Hamburg" bringt es jetzt ans Tageslicht:
Der Tourismus in Hamburg ist einer der wichtigsten Umsatzbringer und Arbeitgeber für die Stadt. Der Bruttoumsatz der Branche beträgt mehr als 9,3 Milliarden Euro. 175.000 Menschen finden in der Branche hauptberuflich einen Arbeitsplatz. Zu diesem Ergebnis kommt die nach 2001 erstmals angelegte Studie der dwif Consulting GmbH im Auftrag der Hamburg Tourismus GmbH, die gestern von Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck, Behörde für Kultur, Sport und Medien (BKSM), im Internationalen Maritimen Museum (IMM) vorgestellt wurde.
"Mehr als zwei Drittel des Umsatzes der Tourismusbranche in unserer Metropolregion werden allein in Hamburg generiert", so die Senatorin. Es sei wichtig, die positive Entwicklung der Tourismusbranche weiter voran zu treiben, erklärte Senatorin von Welck und betonte die enge Verbindung von Tourismus und Kultur: "Mehr als 250 Millionen Aufenthaltstage von Gästen in der Metropolregion Hamburg bieten ein großes Potenzial für die Stadt Hamburg und für die Kulturinstitutionen, denn die Kultur ist ein wesentlicher Grund für die Attraktivität der Region als Reiseziel". Neben den positiven Rahmenbedingungen muß sich die Tourisbranche der Metropolregion Hamburg aber noch stärker international ausrichten, um die Bekanntheit Hamburgs zu erhöhen und wirtschaftliche Potenziale zu nutzen.
12.07.2008
Parkgebühren in Hamburg per Handy bezahlen
Kein Kleingeld für den Parkautomaten? Ab sofort kein Problem mehr in Hamburg: An allen Parkscheinautomaten in Hamburg können Parkgebühren mit dem Mobiltelefon
bezahlt werden. Anders als in anderen Städten, soll es in Hamburg mehrere Handyparkanbieter geben. Dadurch wird es dem Nutzer möglich, die zu seinen Parkgewohnheiten
am besten passenden Konditionen zu wählen. Zum Start werden zwei und in den kommenden Tagen weitere fünf Handyparkanbieter ihren Service in Hamburg anbieten. Nach
einmaligem Anmelden bei einem der auf der Internetplattform www.mobil-parken.de verlinkten Betreiber erhält der Kunde eine Vignette, die er gut sichtbar im Bereich
der Windschutzscheibe auslegt oder klebt. Ist ein Parkplatz gefunden, wählt der Handyparker die Servicenummer seines Betreibers und gibt die sechsstellige
Tarifzonennummer durch, die auf großen orangefarbenen Aufklebern am Parkscheinautomaten steht. Am Ende des Parkvorgangs wählt man seinen Systembetreiber nochmals an,
so dass der Parkvorgang als beendet erkannt wird. Sollte man den zweiten Anruf mal vergessen, wird lediglich die örtliche Höchstparkdauer berechnet. Die Handyparkbetreiber
unterscheiden sich sowohl in der Art und Weise des Parkvorganges, z.B. durch SMS oder Telefonanruf, in den Kosten für ihre Leistung als auch im Service. Die Preis- /
Leistungsstaffelung ist sehr verschieden, hier lohnt ein Vergleich.
Die Abrechnung der Parkgebühren erfolgt, entsprechend den drei in Hamburg bestehenden Gebührenzonen in folgenden Takten:
Zone I für 1 Cent parken Sie 18 Sekunden (2 € / Stunde)
Zone II für 1 Cent parken Sie 36 Sekunden (1 € / Stunde)
Zone III für 1 Cent parken Sie 72 Sekunden (0,5 € / Stunde)
11.07.2008
Hamburg bietet mit für Hapag Lloyd
Hamburgs Finanzsenator Michael Freytag teilte heute mit, dass Hamburg sich mit einem dreistelligen Millionenbetrag an einem Konsortium beteiligen wird, um bei dem anstehenden Bieterverfahren um die
Traditionsreederei mitzumachen. Die Entscheidung über den möglichen Käufer für die Reederei sei in der heißen Phase. Der Hamburg Senat hatte bereits zusammen mit der Belegschaft klar gemacht, dass
Hapag-Lloyd als deutsches Unternehmen in der Hansestadt bleiben solle.
08.07.2008
Hamburger Senat und Belegschaft gemeinsam für den Verbleib von Hapap-Lloyd als deutsches Untenehmen in Hamburg
Hamburgs Wirtschaftsenator Axel Gedaschko und der Betriebsrat der Hapag-Lloyd AG setzen sich gemeinsam für den Erhalt der Hapag Lloyd als deutsches
Unternehmen in Hamburg ein. Die Reederei soll vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den Verkauf des Unternehmens unter allen Umständen am Standort Hamburg
gehalten werden. Bei ihrem Treffen im Rathaus gaben Betriebsrat und Wirtschaftssenator eine gemeinsame Erklärung ab:
Die Traditionsreederei ist eines der bedeutendsten Schifffahrtsunternehmen Deutschlands. 2005 rückte die Hapag-Lloyd AG unter die Top 5-Reedereien in der weltweiten Containerschifffahrt auf.
Rund 2.000 der 7.500 Mitarbeiter von Hapag-Lloyd arbeiten in Hamburg. Das Unternehmen ist damit ein starker Eckpfeiler für den Hafen- und Logistikstandort Hamburg. Hinzu kommt: Hapag-Lloyd und
mit ihr die „Grand Alliance“ sichern die Anbindung der deutschen Wirtschaft an die Exportmärkte über den Hafen Hamburg. Im Interesse der Kunden und eines funktionierenden Welthandels müsse
besonderer Wert darauf gelegt werden, diesen Zugang durch gleichgewichtige Märkte in der Weltschifffahrt langfristig zu sichern, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Nicht zuletzt sind
Transport und Logistik die wichtigsten Wettbewerbsfaktoren bei der Ansiedlung von Unternehmen. Know-how in der internationalen Seeschifffahrt hat hier enorme Bedeutung für die Position
Deutschlands im internationalen Standortwettbewerb. Genau dafür steht die Hapag-Lloyd AG in der Hansestadt.
Axel Gedaschko, Wirtschaftssenator: "Wenn Arbeitsplätze und Unternehmensfunktionen der Hapag-Lloyd AG durch einen Verkauf aus Hamburg verlagert werden sollten, würde der Senat dies als
unfreundlichen Akt nicht nur gegenüber den Mitarbeitern, sondern auch gegenüber der Hansestadt insgesamt betrachten. Deshalb unterstützen wir die Mitarbeiter bei Ihrem Kampf für den Erhalt der
Arbeitsplätze in Deutschland." Und Uwe Klein, Betriebsratsvorsitzender von Hapag-Lloyd in Hamburg: "Es darf nicht sein, dass demnächst in Singapur
entschieden wird, ob die Containerschiffe von Hapag-Lloyd den Hamburger oder Rotterdamer Hafen anlaufen. Wir rufen die Bürger, Politik und Wirtschaft in Hamburg auf, uns in unserem
Engagement zu unterstützen. Die Interessen der Aktionäre dürfen nicht wichtiger genommen werden als die der Beschäftigten und Bürger. Hapag-Lloyd gehört zu Hamburg." Hapag Lloyd soll auf Drängen
eines Großaktionärs der TUI gegen Höchstgebot verkauft werden. TUI gliederte die Hamburger Traditionsreederei 1997 als 100 prozentige Tochtergesellschaft ein.
07.07.2008
Hallo Taxi - Gute Entwicklung im Hamburger Taxengewerbe
Auch der dritte Gutachtenzwischenbericht über die wirtschaftliche Lage des Hamburger Taxengewerbes bestätigt die positiven Trends der letzten Jahre. Alle im Rahmen des Gutachtens ermittelten
Indikatoren haben sich deutlich verbessert: So ist der Umsatz pro Kilometer 2007 durchschnittlich um 2,3% gestiegen (3,5% seit Beginn der Messungen im Jahr 2005), der Umsatz pro Tour weist
ein durchschnittliches Plus von 4,8 % in 2007 (+ 9,12% seit 2005) aus und pro Stunde hat sich der Umsatz um 6,4% in 2007 (+11,6% seit 2005) verbessert. Neben der positiven konjunkturellen
Entwicklung, die sich auch auf dem Taxenmarkt deutlich ausgewirkt hat, hat vor Allem die konsequente Überprüfung der betrieblichen Angaben im Genehmigungsverfahren, die auch durch die Erkenntnisse
aus dem Gutachten gefördert wird, zu dieser Verbesserung beigetragen. Dadurch hat sich die Zahl der Taxen kontinuierlich verringert: Mit Stand vom 1. Juli 2008 liegt sie bei 3422 Fahrzeugen so
niedrig wie zuletzt im November 1970. Daneben haben die Unternehmen selbst spürbare Anstrengungen zur Verbesserung ihres Services und ihrer Leistungen unternommen und damit die Nachfrage gesteigert.
Insgesamt steigen damit Erwerbschancen für jedes Taxenunternehmen. Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk zu dem 3. Zwischenbericht: "Hamburg ist die einzige Stadt, die ein Gutachten über das Taxengewerbe
mit gemessenen Daten in Auftrag gegeben hat. Wir verfügen damit über ein wirksames Instrument, um die Situation der Taxenbetriebe zu analysieren. Eine konsequente Praxis bei Überprüfungen und der
Konzessionserteilung stärkt die leistungsfähigen Betriebe. Mit Tarifen, die für die Kunden transparent und für die Unternehmen auskömmlich sind, schaffen wir Rahmenbedingungen für einen gesunden
Taxenmarkt in Hamburg." Das Gutachten läuft seit 2005 und wird fortgesetzt. Zurzeit werden die Daten von rund 100 an dem Gutachten teilnehmenden Fahrzeuge ermittelt. Die Anzahl soll aber weiter
ausgebaut werden, damit das Ergebnis noch aussagekräftiger für das Hamburger Taxengewerbe ist.
03.07.2008
3.500 Lufthansa-Mitarbeiter streiken
Gestern haben cirka 3.500 Lufthansa-Beschäftigte in Hamburg mit einem mehrstündigen Warnstreik ihren Forderungen für die laufende Tarifrunde Nachdruck verliehen. Einem Sprecher der Gewerkschaft Verdi zufolge,
nahmen an der Protestaktion vornehmlich das Bodenpersonal teil. Der Luftverkehr war nicht betroffen. Verdi verlangt für die etwa 60.000 Lufthansa-Beschäftigten 9,8 Prozent höhere Gehälter. In Hamburg
sind im wesentlichen die Bereiche Lufthansa-Technik, Cargo, Catering und die Logistik-Tochter angesiedelt. Nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers hatte die Aktion keinerlei Auswirkungen auf die Fluggäste:
"Wir haben keinen Warnstreik festgestellt". Es habe keine Engpässe bei der Abfertigung gegeben. In Hamburg herrsche "ganz normaler pünktlicher Flugbetrieb".
20.06.2008
A380-Frachtschiff auf den Namen "City of Hamburg" getauft
Gestern ist in Singapur das zweite Frachtschiff für den Transport von Teilen des Großraumflugzeugs Airbus A380 auf den Namen "City of Hamburg" getauft worden.
Das 126,50 Meter lange und 20,60 Meter breite Ro-Ro-Schiff soll im dritten Quartal dieses Jahres an Airbus ausgeliefert werden, so ein Airbussprecher in Hamburg.
Für Airbus ist bereits der Frachter "Ville de Bordeaux" im Einsatz; ein drittes Schiff wird Anfang des kommenden Jahres von der Werft in Singapur ausgeliefert.
Die Frachter transportieren im Rahmen des europäischen Produktionsverbundes für den A380 Flügel und Rumpfteile von den Airbus-Fabriken in Norddeutschland, Frankreich,
Großbritannien und Spanien nach Bordeaux. Von dort werden sie per Binnenschiff und über die Straße zur Airbus-Endmontage nach Toulouse gebracht.
12.06.2008
Norddeutsche Affinerie mit Gewinn- und Umsatzsprung
Die anhaltend hohen Kupferpreise haben Europas größter Kupferhütte, der Norddeutsche Affinerie (NA) in Hamburg, zu einen Umsatz- und Gewinnspring zu Jahresbeginn verholfen.
Der Konzernumsatz stieg um 30 Prozent auf 1,949 Milliarden, der Vorsteuergewinn konnte im zweiten Geschäftsquartal zu Ende März um zwei Drittel auf 72 Millionen Euro gesteigert werden.
Für das Geschäftsjahr 2007/2008 zeigte sich der Konzern - auch aufgrund der jüngst abgeschlossenen vollständigen Übernahme des belgischen Rivalen Cumerio - zuversichtlicher als zuletzt.
Die Synergien dürften höher ausfallen als die bisher prognostizierten 15 bis 20 Millionen Euro jährlich, so aus Unternehmenskreisen. Bei anhaltend guter Konjunktur und weiter hohen
Kupferpreisen sei erneut ein sehr gutes Jahresergebnis möglich. Bisher war der Konzern davon ausgegangen, das herausragende Ergebnis des vergangenen Geschäftsjahres nicht wieder erreichen zu können.
30.05.2008
Weiterhin Höhenflug am Hamburger Arbeitsmarkt
Die Agentur für Arbeit hat heute die Arbeitsmarktdaten für Hamburg veröffentlicht. Die Arbeitslosenzahl in Hamburg ist im Mai 2008 erneut gesunken.
73.512 Hamburger waren im Mai arbeitslos gemeldet. Damit wurde der Vormonat April um 1.407 oder 1,9 Prozent unterschritten. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Mai 2007
gab es in Hamburg 9.513 oder 11,5 Prozent weniger Menschen ohne Arbeit. Die Arbeitslosenquote liegt im Mai 2008 bei 8,2 Prozent gegenüber 9,3 Prozent im Mai 2007. Senator für Wirtschaft und
Arbeit, Axel Gedaschko zeigte sich erfreut: "Der Beschäftigungsboom in Hamburg ist das Ergebnis einer konsequenten Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik in den vergangenen Jahren.
Der Hamburger Arbeitsmarkt bietet jetzt hervorragende Chancen, die Arbeitslosigkeit weiter zu senken. Die Arbeitsmarktpolitik wird künftig noch stärker auf Quartiere und Stadtteile
ausgerichtet. Arbeitsmarktfernere Personen können damit besser erreicht und bedarfsgerecht so gefördert werden, dass auch sie einen Arbeitsplatz finden. So können alle an der
positiven Entwicklung teilhaben." Bundesweit ist Hamburg Spitze: Mit einem Beschäftigungszuwachs von 3,5 % oder 27.197 Arbeitsplätzen innerhalb der letzten zwölf Monate steht
Hamburg mit Abstand an der Spitze der Bundesländer. Die Beschäftigungsdynamik in Hamburg liegt weiterhin deutlich über dem Bundestrend von 2,4 %.
29.05.2008
Kapitalspritze für HSH Nordbank
Für die Geschäftserweiterung erhält die HSH Nordbank frisches Kapital. Die Bankeigner haben sich bei einer Aufsichtsratssitzung am Montag geeinigt,
verschiedene Kapitalmassnahmen vorzunehmen, die die Eigenmittel der Bank um rund zwei Milliarden Euro erhöhen wird, so der Hamburgs Finanzsenator Michael Freytag (CDU)
gesten. Eine Veränderung der Eigentümerstruktur ist mit der Kapitalerhöhung nicht verbunden. Die Kapitalzufuhr steht nicht direkt im Zusammenhang mit der Krise an den
internationalen Finanzmärkten, sondern die Bank will damit ihr operatives Geschäft stärken.
21.05.2008
Post-Warnstreiks im Hamburger Stadtgebiet und Randbezirke
Nach den gescheiterten Tarifverhandlungen werden in der Eingangsverteilung des Hamburger Briefzentrums Mitarbeiter der Nachtschicht ihre Arbeit niederlegen. Damit
wird es am Montag zu Verzögerungen bei der Postauslieferung kommen. Einschränkungen wird es außer in Harburg und Bergedorf im gesamten Hamburger Stadtgebiet geben.
In Wedel, Norderstedt, Ahrensburg, Bargteheide und Trittau werden die Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen auch zu spüren sein. Nach Verdi-Angaben soll die Frühschicht
des Hamburger Briefzentrums die Arbeit wie üblich aufnehmen.
20.04.2008
Versicherungsmakler Gossler, Gobert & Wolters Gruppe erhält Verfassungsportugaleser vom Hamburger Senat
Hamburgswirtschaftssenator Senator Gunnar Uldall wird im Rahmen eines Senatsempfangs am 17. April 2008 im Bürgermeistersaal
des Hamburger Rathauses einen Verfassungsportugaleser in Silber an Vertreter der Gossler, Gobert & Wolters Gruppe überreichen.
Die Versicherungsmakler blicken auf 250 Jahre Unternehmensgeschichte zurück. Zu Ehren des Jubliäums erhält die Firma
diese Ehrung. Die GGW Gruppe ist ein unabhängiger Industrieversicherungsmakler, der schwerpunktmäßig mittelständische Unternehmen
bedient. Das Unternehmen versteht sich als Berater des Mittelstands, der ein umfassendes Risiko- und Versicherungsmanagement anbietet.
15.04.2008
Vattenfall fordert Genehmigung für Steinkohlekraftwerks Moorburg
Der Hamburger Senat hat die Forderung des Energiekonzerns Vattenfall zur Genehmigung des Steinkohlekraftwerks Moorburg zurückgewiesen. "Es wird ganz sicher heute keine Genehmigung geben, weil weder die Prüfung zur immissionsschutzrechtlichen noch zur wasserrechtlichen Genehmigung abgeschlossen sind", so die Sprecherin der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU), Kerstin Feddersen, gegenüber dem Hamburger Abendblatt. Vattenfall-Chef Hans-Jürgen Cramer hatte gedroht, Untätigkeitsklage gegen die Behörde einzureichen, sollte die Genehmigung für das 1640-Megawatt- Kraftwerk nicht am gestrigen Freitag vorliegen. Die CDU hatte eine Genehmigung vor den Bürgerschaftswahlen in Aussicht gestellt. Aufgrund des Wahlergebnisses im Februar, bei der die CDU ihre absolute Mehrheit verloren hatte, versucht Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust eine Koalition mit der GAL zu schmieden. Das Kraftwerk Moorburg ist auch ein Streitpunkt bei den Koalitionsverhandlungen in Hamburg zwischen den Christdemokraten und den Hamburg Grünen.
12.04.2008
Arbeitslosigkeit gegenüber Vorjahr deutlich gesunken
Der Trend in Hamburg setzt sich fort. Die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg ist im März 2008 im Vergleich zum Vergleichsmonat
März 2007 um rund 13 Prozent zurückgegangen. In Hamburg waren jetzt noch 74 748 Menschen ohne Arbeit. Das sind knapp
2000 oder 2,6 Prozent weniger als im Februar dieses Jahres, wie die Agentur für Arbeit heute in Hamburg mitteilte.
"Die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften hält unvermindert an", so Agenturchef Wolf-Dieter Schmidtke-Glamann.
Die Arbeitslosenquote ging um 0,2 Punkte zurück und liegt jetzt bei 8,4 Prozent (Vorjahr: 9,8 Prozent).
01.04.2008
Positive Jobentwicklung für Asklepios-Rückkehrer
Die Wiedereingliederung von Asklepios-Beschäftigten in den Hamburger Staatsdienst gestaltet sich nach den Worten von Personalamts-Chef Volker Bonorden "überraschend positiv". Der "Personalberg" von knapp 2000 Rückkehrwilligen sei schon auf etwa 1100 zusammengeschmolzen, so Bonorden. 285 Rückkehrer hätten bereits neue Jobs, andere würden derzeit für die neuen Aufgaben qualifiziert. Die Stimmung insgesamt sei gut. Die Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Hamburger Asklepios-Kliniken, Katharina Ries-Heidtke, kritisierte dagegen, "dass die meisten immer noch nicht wissen, was tatsächlich mit ihnen passiert".
24.03.2008
Fegro/Selgros-Beteiligung von Otto zu REWE
Die in Hamburger ansässige Otto Gruppe verkauft ihre 50-Prozent-Beteiligung an dem Großhandelsunternehmen Fegro/Selgros.
Der langjährige Partner REWE wird die Anteile von Otto übernehmen. Fegro/Selgros wurde 1989 Otto und REWE gegründet und
wurde seitdem gemeinsam von den beiden Unternehmen geführt. Der zweitgrößte Cash&Carry-Anbieter in Deutschland nach der
Metro setzt Waren für rund drei Milliarden Euro im Jahr um. Die Otto Gruppe hatte bereits vorher angekündigt, das
Engagement im Großhandel zu beenden und sich auf das Kerngeschäft den Versand- und Einzelhandel und handelsnahe
Dienstleistungen zu konzentrieren.
13.03.2008
Lufthansa Technik steigert Umsatz auf 3,6 Milliarden
Die Hamburger Lufthansa Technik konnte im abgelaufenem Jahr 2007 den Umsatz um 4,6% auf 3,6 Milliarden Euro steigern.
"Wir haben erneut stärker zugelegt als der Flugzeugbau-Wartungs-Weltmarkt und somit unsere führende Position gefestigt",
so Vorstandsvorsitzender August Wilhelm Henningsen bei der Bilanzvorlage des Unternehmens in Hamburg. Das Jahresergebnis
vor Ertragssteuern wuchs demnach 2007 im Vergleich zu 2006 um 18,6 Prozent auf 287 Millionen Euro. In Hamburg plant das
Unternehmen in diesem Jahr den Aufbau eines neuen Innovationszentrums für Kabinengestaltung. Mit 1,4 Milliarden Euro
blieb der Lufthansa-Konzern größter Kunde der Technik.
13.03.2008
Positiver Jahresabschluss 2007 bei der HSH Nordbank
Die gestern veröffentlichten Zahlen der HSH Nordbank zum vorläufigen Jahresabschluss 2007 werden von der Hamburger Finanzbehörde
als ausgesprochen positiv bewertet. Wie es in einer Meldung heißt, hat die Bank eine herausragende Bedeutung als
Weltmarktführer bei Schiffsfinanzierungen und als regionaler Marktführer im mittelständischen Firmenkundengeschäft
in Hamburg und Schleswig-Holstein. Operative Stärken haben erfolgreich dazu beigetragen,
den Risiken aus der aktuellen Krise der Finanzmärkte effektiv zu begegnen – und mit 250 Mio. Euro nach HGB einen
deutlichen Jahresüberschuss erzielt.
11.03.2008
Weniger Unternehmenspleiten in Hamburg
Hamburger Firmen profitieren überdurchschnittlich von der sehr guten Wirtschaftsentwicklung in Hamburg, was
zu einem rückläufigen Trend bei den Unternehmenspleiten führt. In 2007 mussten 593 Unternehmen ein Insolvenzverfahren
anmelden, das sind 136 oder 19 Prozent weniger als in 2006, so lautet eine Meldung des Statistikamt Nord am Donnerstag in
Hamburg. Die Pleiten waren für rund 1400 Beschäftigte mit dem möglichen Verlust ihres Arbeitsplatzes verbunden, das
sind weniger als die Hälfte, verglichen mit dem Vorjahr. Eine durchschnittliche Insolvenz zog offene Forderungen
von 420 000 Euro nach sich. Bereits seit 2004 beobachtet man in Hamburg rückläufige Insolvenzzahlen.
06.03.2008
Hamburg Flughafen viele Flüge wegen Streik ausgefallen
Der Hamburger Flughafen meldet, dass durch den Ver.di-Warnstreik der Flughafenfeuerwehr heute 77 Flüge gestrichen werden
mussten. Planmäßig wurde der dreistündige Ausstand um 9 Uhr wieder beendet. 40 Abflüge mussten gestrichen werden
und 37 Flugzeuge konnten nicht in Hamburg landen. Sie wurden über Bremen oder Berlin umgeleitet.
"Wir gehen davon aus, dass sich der Flugverkehr im Laufe des Tages wieder normalisiert", so die Sprecherin des Hamburger
Flughafens. Zu dem Warnstreik hatte die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Sie fordert für die Beschäftigten des
öffentlichen Dienstes acht Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro im Monat. Die Arbeitgeben waren bisher nicht
bereit auf die Forderungen einzugehen.
05.03.2008
Streik in Hamburg
Am Morgen haben in Hamburg im Zuge des Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes die Gewerkschaften ihre Warnstreiks
fortgesetzt. Zwischen 8 und 10 Uhr legten neben den Beschäftigten der Stadtreinigung auch Mitarbeiter der Bücherhallen,
der Wasser- und Schifffahrtsämter sowie des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie die Arbeit nieder, so
ein Sprecher der Gewerkschaft Ver.di.
22.02.2008
Unterschriftenaktion gegen das Rauchverbot in Hamburg
Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband Hamburg (DEHOGA) hat mehr als 27.000 Unterschriften gegen das Rauchverbot, das in
Hamburg seit dem 1. Januar gilt, in den vergangenen zehn Tagen in 1400 Hamburger Kneipen gesammelt. Geschäftsführer
Gregor Maihöfer: "Mit einer solchen Resonanz hatten wir nicht gerechnet." Besonders überraschend sei gewesen, dass
sich nicht nur Gastwirte an der Aktion beteiligt hätten. "Viele Gäste haben uns nach den Unterschriftenlisten gefragt",
so Rose Pauly, Präsidentin des Dehoga Hamburg. Der Verband befürchtet, dass der Nichtraucherschutz kleine Kneipen,
die aus Platzgründen keinen Raucherraum einrichten können, in den wirtschaftlichen Ruin treibt. Die Unterschriften
hat der Dehoga jetzt den Vertretern der politischen Parteien übergeben. "Damit wollen wir beim Hamburger Gesetzgeber
einen Prozess des Nachdenkens einleiten", so Geschäftsführer Maihöfer. Der Verband will, dass Gastwirte selbst
entscheiden dürfen, ob in ihrem Lokal geraucht werden darf oder nicht. Das Urteil des Verfassungsgerichts
in Rheinland-Pfalz, wonach Ein-Raum-Kneipen dort vorerst vom Rauchverbot ausgenommen sind, wertet der Dehoga
als "Signal für Hamburg".
20.02.2008
Berenberg Bank erhält Besuch von Steuerfahndern
Die bundesweiten Ermittlungen gegen Steuerhinterzieher gehen auch in Hamburg weiter. Heute haben Fahnder die
Geschäftsräume der Berenberg Bank aufgesucht. Die Fahnder wären ungefähr zehn Minuten in der Bank gewesen,
so ein Banken-Sprecher. Es soll sich dabei nicht um Ermittlungen gegen die Bank gehandelt haben. Die traditionsreiche
Privatbank am Neuen Jungfernstieg besteht seit mehr als 400 Jahren in Hamburg und hat sich auf Vermögensverwaltung für
wohlhabende Kunden spezialisiert. Mit mehr als 700 Mitarbeitern betreut die Bank für private und institutionelle Kunden
rund 19 Milliarden Euro Vermögen.
19.02.2008
Liechtensteiner Steuerskandal erreicht Hamburg
Ein Sprecher der Finanzbehörde bestätigte gestern, dass es in Hamburg fünf Wohnungs- und Geschäftshäuserdurchsuchungen
im Zusammenhang mit dem Liechtensteiner Steuerskandal gegeben hat. Man hat der Bochumer Staatsanwaltschaft dabei Amtshilfe
geleistet. Ferner sollen vier Selbstanzeigen aufgrund des Ermittlungsdrucks der Steuerbehörden bei den Hamburger Finanzämtern
eingegangen sein.
19.02.2008
Kammern fördern zusammen mit dem Senat Hamburger Mittelstand
Einer der Motoren für Hamburgs Wirtschaft, Beschäftigung und Entwicklung ist der Mittelstand. Seine Förderung ist ein
zentraler Bestandteil der Wirtschaftspolitik des Senats. Die in einer Vereinbarung vom 16. Dezember 2002 zwischen der
Behörde für Wirtschaft und Arbeit, der Handelskammer Hamburg und der Handwerkskammer Hamburg ins Leben gerufene
Mittelstandsinitiative hat sich nach Ansicht aller Beteiligten bewährt und soll daher jetzt durch die Fortschreibung
der Mittelstandsvereinbarung weitergeführt werden.
Senator Gunnar Uldall, Präses der Behörde für Wirtschaft und Arbeit dazu: „Ein starker Mittelstand wird auch in Zukunft
ein wesentlicher Beschäftigungs- und Innovationsmotor in Hamburg sein. Die Mittelstandsförderung bleibt daher weiterhin
integraler Bestandteil der Zukunftspolitik des Senats.“
Die künftige Mittelstandsvereinbarung II wird zum Ziel haben, den Mittelstand gemeinsam zukunftsweisende Handlungsfelder
in Hamburg aufzuzeigen und bei der Umsetzung zu unterstützen. Die Vertragspartner haben sich unter anderem darauf
verständigt, den "Einheitlichen Ansprechpartner" nach der EU-Dienstleistungsrichtlinie zu einem schlagkräftigen
Serviceinstrument für mittelständische Dienstleistungsunternehmen zu entwickeln und in Hamburg bei den Kammern
einzurichten. Außerdem soll für den Technologietransfer eine wirtschaftsnahe und hochschulübergreifende Erstanlaufstelle
für kleine und mittlere Unternehmen in Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung geschaffen, und
insbesondere die bezirkliche Wirtschaftsförderung weiter gestärkt werden.
16.02.2008
Wirtschaftswachstum in Hamburg hält auch 2007 an
Das Bruttoinlandsprodukt, die Summe der im Land erzeugten Güter und Dienstleistungen, ist 2007 in Hamburg wieder gestiegen.
Erneut konnte die Hamburger Wirtschaft stärker als der Bundesdurchschnitt wachsen. Wie das Statistikamt Nord mitteilt, ist
das nominale Bruttoinlandsprodukt in Hamburg im Jahr 2007 um 4,5 Prozent gegenüber 2006 gestiegen. Nach Bereinigung der
Preisveränderungen errechnete sich ein reales Wirt-schaftswachstum von 2,8 Prozent. Damit lag das Wachstum der
Wirtschaftsleistung in Hamburg auch im Jahr 2007 wieder deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Das in vielen Bundesländern
boomende Verarbeitende Gewerbe lag in Hamburg zwar unter der Entwicklung im Bund, konnte aber mit einem Zuwachs von
nominal 4,5 Prozent und preisbereinigt 3,3 Prozent wieder einen guten Beitrag zum Hamburger Wirtschaftswachstum leisten.
Vor allem aber haben die Branchen Schifffahrt, Unternehmensdienstleistungen und das Gastgewerbe wesentlich zum
überdurchschnittlichen Wirtschaftswachstum in Hamburg beigetragen. Parallel dazu zeigten sich anhaltend positive
Auswirkungen am Hamburger Arbeitsmarkt.
12.02.2008
Senator Uldall eröffnet IT-Strategietage
"Die globale Informationstechnologie – Standards setzen, flexibel agieren, Sourcing-Chancen nutzen" so das Leitthema der
Hamburger IT-Strategietage am 11. und 12. Februar 2008. Auf dem zweitägigen Fachkongress stellen Referenten aus der
IT-Wirtschaft und aus Anwenderunternehmen Strategien und Lösungsansätze für ein effizientes IT-Management weltweit
agierender Unternehmen vor. Mit mehr als 700 Teilnehmern gilt der bundesweit größte IT-Kongress als Stimmungsbarometer
im Vorfeld der Branchenmesse CeBIT in Hannover. Im Hotel Grand Elysée werden die IT-Strategietage vom Präses der
Behörde für Wirtschaft und Arbeit, Senator Gunnar Uldall eröffnet, veranstaltet wird der Fachkongress von der
Initiative Hamburg@work in Kooperation mit CIO, Computerwoche und Financial Times Deutschland.
Hamburgs Wirtschaftssenator Senator Uldall: "Hamburg wird seine führende Rolle im Medien- und IT-Sektor weiter ausbauen.
Hierzu tragen auch die Hamburger IT-Strategietage bei, die sich als bundesweit beachteter Leitkongress für IT-Manager
etabliert haben.“
11.02.2008
BMW wird erster Hauptsponsor der Hamburger Elbphilharmonie
Die Elbphilharmonie konnte einen ersten Hauptsponsor gewinnen. Der Münchner Autokonzern BMW gab heute bekannt, dass man sich weiter in Hamburg engagieren werde. "Die Partnerschaft mit der Elbphilharmonie ergänzt unsere langjährige Förderung im Bereich der klassischen Musik, wo bundesweit bereits zahlreiche Partnerschaften bestehen", so BMW-Marketing-Leiter Manfred Bräunl in Hamburg. "BMW ist bereits auf dem Niveau, auf dem wir auch gerne spielen würden", sagte Elbphilharmonie-Intendant Christoph Lieben- Seutter. Das Engagement in Höhe von 350 000 Euro jährlich erstreckt sich zunächst auf drei Spielzeiten. Seit 2002 unterstützt die BMW Niederlassung Hamburg bereits die Hamburger Laeiszhalle.
06.02.2008
Hamburger Hafen mit Rekordumschlag
Der Arbeitsplatzmotor der Stadt läuft auf Hochtouren. Der Containerumschlag im größten deutschen Hafen hat im abgelaufenem Jahr 9,9 Millionen Standardcontainer (TEU) umgeschlagen. Das ist ein Plus von 11,6 Prozent, so die Marketinggesellschaft des Hafens in Hamburg. Der gesamte Hafenumschlag erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf 140,4 Millionen Tonnen und lag damit auf einem neuen Rekordniveau.
02.02.2008
Real-Mitarbeiter sammeln 8000 Euro für Kinderhospiz
Die Mitarbeiter der Supermarktkette Real am Berliner Tor sammelten für das Kinderhospiz Sternenbrücke. Sie
organisierten Flohmärkte, plünderten die Kaffeekasse und verkauften Kuchen an mehreren Tagen. Mit ihren Aktionen
konnten die Filialmitarbeiter eine Summe von 8000 Euro erzielen. Isabella Vértes-Schütter, Schirmherrin des Kinderhospizes,
wird heute die Spende entgegennehmen.
28.01.2008
Hamburg International vergibt Auftrag an Airbus
Die Charterfluggesellschaft Hamburg Internatioanl hat insgesamt 16 Flugzeuge des Airbus 319 bestellt. Die Airbus-Maschinen werden die Boeing 737 in der Flotte des Unternehmens abläsen. Airbus teilt weiter mit, dass der Jet Platz für 150 Passagiere bietet. "Mit den fabrikneuen Flugzeugen bieten wir unseren Kunden nicht nur weiterhin hohen Komfort und Sicherheit, sondern festigen auch die Verbundenheit zu unserer Heimatstadt", so in einer Erklärung von Hamburg-International-Geschäftsführer Norbert Grella. Das Unternehmen ist eine von wenigen unabhängigen Charterfluggesellschaften in Deutschland. Nach eigenen Angaben fliegt Hamburg International auf Strecken in Europa, Nordafrika und Asien.
24.01.2008
Zentrum für Angewandte Luftfahrtforschung wird gegründet
Der Hamburger Senat hat gestern die Gründung eines Zentrums für Angewandte Luftfahrtforschung beschlossen, um den Luftfahrt- und Luftfahrtforschungsstandort Hamburg nachhaltig zu stärken. Gemeinsam mit Unternehmen der Luftfahrtindustrie, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Verbänden wird Hamburg cirka 10 Millionen Euro in den Aufbau des neuen Luftfahrtforschungszentrums investieren.
Hamburgs Wirtschaftssenator Gunnar Uldall dazu: "Hamburgs Luftfahrtindustrie erhält durch das ZAL eine zusätzliche Infrastruktur, der die einzelnen Betriebe und den gesamten Standort im internationalen Wettbewerb weiter stärken wird. Es gilt, die Kompetenz dieser hochinnovativen Branche im Verbund mit den Hochschulen und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen konsequent weiter und neue Technologien zu entwickeln. Der scharfe weltweite Wettbewerb erfordert dies, wenn die Hamburger Luftfahrtindustrie und ihre Zulieferer auch künftig die Nase vorn haben wollen."
Neben den großen Unternehmen Airbus und Lufthansa Technik profitieren insbesondere auch die cirka 300 mittelständischen Unternehmen am weltweit drittgrößten Standort der zivilen Luftfahrt.
23.01.2008
Senator Dr. Freytag auf Neujahrsempfang des Lateinamerika-Vereins
"Hamburgs Rat in der Welt ist gefragt. Besonders erfolgreich entwickeln sich die Beziehungen unserer Stadt zu den
lateinamerikanischen Staaten", so Finanzsenator Dr. Michael Freytag gestern auf dem Neujahrsempfang des Lateinamerika-Vereins
zu Ehren des Konsularkorps der lateinamerikanischen Länder, Spaniens, Portugals und der Karibik.
Der Hamburger Senator zog eine positive Bilanz seines vom Lateinamerika-Verein initiierten Besuches mit einer
Wirtschaftsdelegation in Argentinien, Brasilien und Chile Ende 2007. Für Buenos Aires, Rio de Janeiro und Santiago de Chile
wurden konkrete Projekte zur Weiterentwicklung der Infrastruktur erörtert, so bei der Wasserver- und -entsorgung,
Müllverbrennung, beim öffentlichen Personennahverkehr, erneuerbaren Energien und Hafeninfrastruktur. Mit dem Gouverneur
des brasilianischen Bundesstaates Rio de Janeiro, Sergio Cabral, wurde ein 10-Punkte-Kooperationsabkommmen mit
Schwerpunkt Infrastruktur und Hafenentwicklung unterzeichnet. Der Gouverneur hat sich bereits für Juni 2008 mit einer
hochrangigen Delegation zu einem Gegenbesuch in Hamburg angekündigt. Zu diesem Anlass wird ein projektbezogener Workshop
der Wirtschafts- und Regierungsvertreter mit dem Lateinamerika Verein, der Handelskammer und dem Industrieverband Hamburg
vorbereitet. Traditionell sind die Beziehungen Hamburgs mit Lateinamerika sehr eng, insbesondere über den Hamburger Hafen
und die vielen in Hamburg ansässigen Außenhandelshäuser. Zwei Drittel des deutschen Containerhandels von und nach
Lateinamerika werden im Hamburger Hafen umgeschlagen. 37 südamerikanische Häfen werden regelmäßig von Hamburg aus
angelaufen, davon allein 12 in Brasilien, dem für Hamburg wichtigsten Markt auf dem Kontinent. Der Güterumschlag hat
sich in den letzten zehn Jahren mehr als verdoppelt und im vergangenen Jahr abermals einen neuen Rekordwert erreicht.
17.01.2008
Arbeitslosigkeit in Hamburg auch im Dezember gesunken
Entgegen aller Expertenerwartungen ist die Arbeitslosigkeit in Hamburg auch im Dezember 2007 erneut gesunken. Die Bundesagentur für Arbeit gab gestern bekannt, dass in Hamburg im Dezember 2007 74.103 Menschen Arbeitslos gemeldet waren. Somit also 557 weniger als im November 2007. Die Arbeitslosenquote liegt damit bei 8,3 Prozent gegenüber 9,9 Prozent im Dezember 2006. Die positive Entwicklung auf dem Hamburger Arbeitsmarkt hält also weiter an und liegt im Dezember wiederum besser als der Bundesschnitt, wo die Arbeitslosenzahl saisonbedingt leicht um 28.000 auf 3,406 Mio. angestiegen ist. Hamburg ist nicht wie andere Bundesländer stark von Landwirtschaft und Bau abhängig, daher konnte sich die Arbeitslosenzahl trotz des kalten Wetters gut entwickeln. Hamburgs Senator für Wirtschaft und Arbeit, Gunnar Uldall, sagte zu den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen: "Basis für die gute Entwicklung in Hamburg ist eine kontinuierliche Strukturpolitik zur Stärkung der Hamburger Wirtschaft. Dass noch nicht einmal der saisonübliche Anstieg der Arbeitslosigkeit in Hamburg zu Buche schlägt, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind." Das Jahr 2007 war ein äußerst erfolgreiches Jahr für den Hamburger Arbeitsmarkt: Rund 22.600 Arbeitplätze wurden geschaffen. Mit seinem Beschäftigungswachstum steht Hamburg an der Spitze der deutschen Bundesländer. Senator Uldall dazu: "Dieser positive Trend wird sich 2008 fortsetzen. Hamburg verzeichnet bundesweit derzeit die beste Entwicklung seit dem Vereinigungsboom zu Anfang der 90er Jahre. Die Investitionen und Anstrengungen in Hamburg zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes zahlen sich zunehmend aus." Nach einem Wirtschaftswachstum von 3 Prozent im abgelaufenem Jahr wird aufgrund der weltwirtschaftlichen Entwicklung für 2008 ein moderateres Wachstum von etwa 2,5 Prozent erwartet.
04.01.2008
Zentrale Service-Telefon-Nummer für Hamburgs Wirtschaft
Ab heute ist unter der neuen, zentralen Telefonnummer 040 / 600 90 90 das neue Serviceangebot für die Hamburger Wirtschaft erreichbar. Die Handels- und die Handwerkskammer sowie die Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Stadt bieten gemeinsan den Unternehmen diesen Service an. Für die Kunden ist es nun egal, ob für ihre Fragen der richtige Ansprechpartner bei der Bürgschaftsgemeinschaft, der Beteiligungsgesellschaft, der Existenzgründungs-Initiative, der Wirtschaftsförderung, der Innovationsstiftung, dem Mittelstandsförderinstitut oder bei den Kammern erreichbar ist. Über die gemeinsame Rufnummer wird der Kunde zum jeweils richtigen Ansprechpartner vermittelt. Die gemeinsame Rufnummer von städtischer Wirtschaftsförderung und den Kammern verbessert noch einmal das Serviceangebot, das vor einem Jahr durch die Schaffung des Wirtschaftszentrums Hamburg in der Habichtstraße entstanden war.
02.01.2008