Hertie-Insolvenz bedroht 400 Arbeitsplätze in Hamburg

Durch die Insolvenz der Hertie GmbH droht auch in Hamburg ungefähr 400 Beschäftigten die Arbeitslosigkeit. Das Unternehmen unterhält Filialen in Bramfeld, Barmbek, Langenhorn und Eppendorf. Hamburgs Wirtschaftssenator Axel Gedaschko hat ein erstes Strategietreffen zwischen Arbeitsagentur, Wirtschaftsbehörde, ver.di, dem Hamburger Einzel- handelsverband und dem Verband der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels in Hamburg e.V., anberaumt. Am kommenden Montag, 11. August 2008 wollen sich die Vertreter der Verbände, Behörden und der Gewerkschaft treffen, um gemeinsam mögliche Lösungsansätze zu entwickeln.

Im Vordergrund steht das Bestreben den betroffenen Mitarbeitern so schnell wie möglich Perspektiven aufzuzeigen. Wirtschaftssenator Axel Gedaschko dazu: “Wir werden dort unterstützen, wo es uns möglich ist. Deshalb holen wir in einem ersten Schritt alle wichtigen Akteure an einen Tisch und versuchen gemeinsam einen Weg zu finden. Unser Ziel muss es sein, die leistungsfähigen Mitarbeiter übergangslos an andere Stellen zu vermitteln.” An der Gesprächsrunde werden teilnehmen: Rolf Steil, Geschäftsführer der Arbeitsagentur Hamburg, Ulrich Meinecke, ver.di-Fachbereihsleiter Einzelhandel, Ulf Kalkmann, Geschäftsführer der Fachverbände des Hamburger Einzelhandels e.V., Heinrich Grüter, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands BAG Hamburg, Bernhard Proksch, Amtsleiter Arbeitsmarkt in der Behörde für Wirtschaft und Arbeit.